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Top 100 Gastronomen mit 7,6 Prozent plus: Die größten Unternehmen mit deutlichem Umsatzzuwachs

Das beste Geschäftsergebnis seit mehr als zehn Jahren bescherte das Jahr 2006 Deutschlands führenden Gastronomen. Das deutliche Umsatzplus lag bei 7,6 Prozent (2005: +4,6 Prozent), die beste Entwicklung seit 1995. Die Top 100-Unternehmen erlösten insgesamt 9,4 Mrd. Euro (ohne MwSt.). Dies sind Ergebnisse der aktuellen und exklusiven Branchenerhebung der Wirtschaftsfachzeitschrift food-service (Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main).

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85 der 100 grössten Gastrounternehmen verbuchten 2006 einen Umsatzzuwachs, im Jahr 2005 waren dies dagegen nur 77. 40 erreichten sogar zweistellige Pluszahlen, lediglich zehn liegen im Minus. Eine bislang nie da gewesene Konstellation seit den allerersten Anfängen dieses Rankings im Jahr 1982. Die Gastronomie profitierte hochgradig vom starken Aufschwung in Deutschland, auch die Fussball-WM brachte einen eindeutigen Wachstumsimpuls.

Im Gegensatz zur Top 100-Spitze in der Gastronomie ist der Gesamtmarkt (Statistisches Bundesamt: Kategorie Gaststätten) mit einem Minus von 0,7 Prozent nominal und 1,9 Prozent real noch immer auf leichtem Sinkflug. Auch in Sachen Wirtschaftsstimmung sind die Aussagen der Top 100-Gastronomen optimistisch. Danach bewerten 80 Prozent aller Befragten ihre Ertragslage als gut oder sehr gut (Vorjahr 62 %). Sie hat sich in sechs von zehn Fällen weiter verbessert – haeufig über den Erwartungen. So wurde und wird wieder offensiver investiert. Die Erwartungen für das Jahr 2007 sind von grossem Optimismus geprägt. Die grosse Mehrheit der Top 100-Unternehmen geht von noch besseren Umsätzen (79 %) und weiter steigenden Erträgen (71 %) aus.

Marktführer McDonald's (seit 1982 in Deutschland größter Gastronom) präsentiert mit 6,1 Prozent Erlös-Plus (Vorjahr: +5,2 %) das beste Wachstumsjahr nach 1999. 149 Mio. Euro Mehrerlöse – und das bei lediglich 0,9 Prozent weiterer Netzverdichtung. Bemerkenswert sind die 150 neuen McCafés als Shop-in-Shop-Lösung. Das bringt dem Unternehmen und den Franchisenehmern neue Gäste. Bei gut 10 Prozent liegen die geschätzten Mehrerlöse bei Burger King. Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von rund 647 Mio. Euro. Zusammen zählen McDonald’s und Burger King im deutschen Markt 1.800 Standorte und ca. 3,2 Mrd. Euro Volumen. Bis zum 9. Platz gab es im Vergleich zum Vorjahr keine einzige Verschiebung im Ranking. Seit 1996 sind die Umsätze der Top 10 um 33 Prozent gestiegen. Überdeutlich ist in diesem Vergleich der Aufstieg von Burger King vom 9. auf den 3. Platz.

Die Marktspitze setzt sich wertmässig wie folgt zusammen: Gut 50 Prozent Quickservice, knapp ein Viertel Verkehrsgastronomie, 8 Prozent Handels-, 7 Prozent Fullservice- und nahezu 6 Prozent Freizeit-Gastronomie. 5 Prozent entfallen auf die neu installierte Kategorie Event-Catering. Für die Wachstumsraten dieser sechs Teilmärkte gilt: alle Segmente sind im Plus. Es führt – bedingt durch Fussball-WM und Übernahmen – Event-Catering mit 40,9 Prozent Mehrerlösen. Die beiden Segmente Freizeitgastronomie mit +10,2 Prozent und Quickservice-Restaurants mit +8,1 Prozent liegen ebenfalls ueber dem Durchschnitt, darunter dann Handels-, Verkehrs- und Fullservice-Gastronomie.

Für die Top 100 gilt: Gleich drei Unternehmen erreichten dreistellige Wachstumsraten. Arena One verbuchte mehr als 200 Prozent plus durch die Übernahme von Haberl Event-Catering sowie die Fussball-WM in der Münchner Allianz Arena, und das im ersten vollen Geschäftsjahr des Unternehmens. Vapiano erzielte mehr als 120 Prozent Umsatzplus, gefolgt von Do & Co mit 100 Prozent. Aramark (Stadien) sowie Starbucks legten um mehr als 60 Prozent zu.