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Top 100 Business-Parks in Europa: Serbien und Österreich in Top-Positionen

Die österreichische ITB Europe verglich die „Top 100 Business Parks in Europa“. Die Studie reiht den ICT Business Park, der derzeit im serbischen Indjija entsteht, nach Bauende an die erste Stelle in Europa. Dieses Investmentprojekt spiegelt den derzeitigen Aufwärtstrend der serbischen Wirtschaft wider.

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In Österreich und CEE entstehen zwei der größten Immobilienprojekte Europas. Einer der jüngsten Businessparks ist die Siemens City in Wien mit Bauende 2010. Das zweite anspruchsvolle Projekt wird in der serbischen Stadt Indjija errichtet. Die Studienautoren erwarten, dass es nach seiner Fertigstellung das größte Europas ist. Dieser ICT Business Park verdeutlicht das derzeitige Wachstum der Wirtschaft in Serbien. Die aktuellen Investment-Trends in CEE und laufende Projekte in der Region werden bei der Real Vienna vom 27. bis 29. Mai 2008 präsentiert.

Studie über die Top 100 Business Parks in Europa zeigt Chancen in CEE auf
Zurzeit existieren mehr als 100 auf ICT spezialisierte oder gemischte Business Parks in Europa. Die größten wurden in der Nähe von Universitäten errichtet, namentlich Kista in Schweden (Kista Science City) und Cedex in Frankreich (Technopole du Futuroscope). Die Studie von ITB Europe belegt die Dynamik der CEE-Region, vor allem in der Immobilienbranche. Südosteuropa kann bereits demnächst zum „Silicon Valley“ Europas werden und die Führung von den nordeuropäischen Ländern übernehmen, die derzeit noch die Top-ICT-Locations sind.

Der Immobilienmarkt in Serbien boomt
Der erste große Business Park speziell für ICT im ehemaligen Jugoslawien entsteht in Indjija, dem digitalen Zentrum Serbiens zwischen Belgrad und Novi Sad. Das indische Konsortium Embassy Group unterzeichnete eine Absichtserklärung mit dem Bürgermeister Goran Jesic, der den High Tech- und Immobilienboom der Stadt initiierte. Laut Masterplan für das Projekt wird sich der Park über 25.000 m² erstrecken und 2.500 Experten beschäftigen. In den folgenden Jahren wird er auf 2,8 Mio. m² und 25.000 Arbeitsplätze erweitert. Im Vergleich der Grundstücksgrößen aller ICT Business Parks liegt der Park in Indjija nach seiner Fertigstellung auf Platz eins in Europa. Mit der geplanten Anzahl an Beschäftigten liegt er auf Platz zwei hinter der schwedischen Kista Science City.

„Nach intensiven Recherchen stellte sich heraus, dass Belgrad den Wünschen unserer Kunden am besten entspricht, vor allem was die Kosten betrifft,” so Jitu Virwani, Chairman, Embassy Group.

Die Gründe, warum Serbiens Wirtschaft boomt, liegen hauptsächlich im hochqualifizierten Personal, das zu wettbewerbsfähigen Löhnen zur Verfügung steht, den niedrigen Betriebskosten, der Verfügbarkeit von Grundstücken und dem Potenzial des boomenden Immobilienmarktes. Die jüngste Serie an Greenfield Investments und Übernahmen im Zug der Privatisierung zeigten zudem deutlich, wie viele Möglichkeiten den Investoren in Serbien offen stehen.