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TAG Immobilien setzt Portfolioumschichtung fort

Die börsennotierte TAG Immobilien AG hat am Donnerstag die vorläufigen Zahlen aus dem IFRS-Konzernabschluss 2014 vorgelegt und die Prognose für das operative Geschäft 2015 bestätigt. Das Unternehmen konnte seine Leerstandsqote reduzieren und die Umschichtung seines Portfolios in Immobilien mit höherer Anfangsrendite fortsetzen.

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Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 83,1 Millionen Euro für den Gesamtkonzern deutlich über dem EBT des Vorjahres (23,1 Millionen Euro) aber unter den Markterwartungen. Die Finanzanalysten hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg auf 144 Millionen Euro gerechnet. Das Konzernergebnis für den Gesamtkonzern betrug 29,0 Millionen Euro (Vorjahr: 27,0 Millionen Euro). Der Dividendenvorschlag liegt unverändert bei 0,50 Euro je Aktie.

Die gesamten Umsätze aus Vermietung des Konzerns erhöhten sich von 251,0 Millionen Euro im Jahr 2013 auf 257,4 Millionen zum Jahresende 2014. Daraus ergab sich ein erhöhtes Mietergebnis von 209,5 Millionen Euro (Vorjahr: 199,1 Millionen Euro). Konzernweit stieg das Neuvermietungsgeschäft, so dass die Leerstandsquote im Wohnbereich – ohne Akquisitionen gerechnet – zum Jahresende von 8,9 Prozent auf 8,1 Prozent sank. Am problembehafteten Standort Salzgitter konnte der Leerstand innerhalb von 12 Monaten von 18,6 Prozent auf 15,5 Prozent reduziert werden.

Die Kennzahl FFO I (Funds from Operations) als Indikator der operativen Ertragskraft betrug nach der zum dritten Quartal 2014 neu eingeführten Definition 74,5 Millionen Euro oder 0,63 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,47 Euro). Das starke operative Ergebnis beruhte neben den Vermietungserfolgen auch auf Gewinnen aus dem Immobilienverkauf. Verkäufe von Wohnimmobilien führten zu einem Nettozufluss an liquiden Mitteln von rund 115 Millionen Euro und einem Buchgewinn von 43,1 Millionen Euro.

Besonders im hochpreisigen Berliner Markt konnte das Unternehmen Verkaufschancen nutzen und das so freigesetzte Eigenkapital in andere Objekte mit höherer Anfangsrendite in seinen Kernregionen investieren. Das Portfolio wuchs dabei auf rund 72.500 Einheiten per 31. Dezember 2014 bzw. rund 75.000 Einheiten per Februar 2015. Das Unternehmen rechnet daher mit einem weiter steigenden operativen Ergebnis und hat seine Gesamtjahresprognose 2015 für die FFO I in Höhe von 0,67 bis 0,69 Euro je Aktie bestätigt.