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Tag der Deutschen Bauindustrie

Die deutsche Bauindustrie lehnt weiterhin alle Pläne der Bundesregierung ab, zur Gegenfinanzierung der Unternehmensteuerreform die körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Bemessungsgrundlage um ertragsunabhängige Bestandteile wie Zinsen und Zinsanteile aus Mieten, Pachten und Leasingraten zu erweitern. Der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dr. Hans-Peter Keitel (Bild l.), appellierte auf der heutigen Vortragsveranstaltung zum „Tag der Deutschen Bauindustrie“ an Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, die Pläne zur Zinsbesteuerung noch einmal zu überdenken. Statt einer Senkung käme auf viele Bauunternehmen eine Erhöhung der Unternehmensteuerbelas- tung zu – und zwar unabhängig davon, ob die Zinsen anteilig dem Gewinn zugerechnet oder auch nur teilweise zum Abzug zugelassen werden.

Für viele Bauunternehmen könnte eine solche „Kostenbesteuerung“ aufgrund der noch immer relativ niedrigen Eigenkapitalquote und der zu finanzierenden großvolumigen und langlaufenden Bauprojekte zu einem existenziellen Problem werden, stellte Keitel fest. Gleichzeitig würde die sich gerade entwickelnde Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft in öffentlich-privaten Partnerschaften durch die Steuerpläne geradezu konterkariert. Modellrechnungen hätten gezeigt, dass sich viele PPP-Projekte – wegen des im Verhältnis zum Umsatz sehr hohen Zinsaufwandes – nicht mehr rechnen würden. Wenn diese Kosten nicht sofort und in voller Höhe steuerlich geltend gemacht werden könnten, seien für viele PPP-Projekte Verluste vorprogrammiert.

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