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SV Darmstadt droht die Zwangsumsiedelung

Gesamturteil mangelhaft: Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat den aktuellen Zustand der Spielstätte des SV Darmstadt 98 bemängelt und dem Verein nur unter der Maßgabe zeitnah auszuführender Reparaturarbeiten eine Lizenz für die folgende Saison erteilt. Präsident Rüdiger Fritsch spricht von einer „drohenden Katastrophe“ in Form eines Zwangsumzugs in ein anderes Stadion - etwa nach Frankfurt oder Offenbach.

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Die DFL fordert insbesondere eine Überdachung der Gegengerade des Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor - und zwar bis zum 31. Januar 2018. Für weitere Verbesserungen der Stadioninfrastruktur im Bereich des Flutlichts, der Leitzentrale und ähnlichem hat der Verein bereits eine Ausnahmegenehmigung bis zum 30. Juni 2018 beantragt. Eine Ausweitung oder Verlängerung dieser Sondererlaubnis will die Fußball-Liga nur dann absegnen, wenn Darmstadt so etwas wie einen „Masterplan“ für einen Stadion-Neubau auf den Tisch legen könnte. Die DFL spricht der Darmstädter Spielstätte schlicht ab, den „Anforderungen des Profifußballs“ zu genügen.

Präsident Rüdiger Fritsch kickt den Ball nun an die Stadt zurück. Der Verein habe seine Hausaufgaben erledigt, sprich: am Stadion Reparatur- und Modernisierungsarbeiten auf den Weg gebracht. Der angedachte Neubau einer Spielstätte am Böllenfalltor war am Veto der Anwohner gescheitert - und schließlich (stadtseitig) gänzlich begraben worden.