Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Stuttgarter Quartier S heißt ab jetzt Gerber

Das Quartier S erhält einen neuen Namen: Ab dem 9. März wird das Areal in der Tübinger, Sophien- Marien- und Paulinenstraße umbenannt in „Gerber“. Nachdem es zunächst Tübinger Tor hieß, dann Quartier S, hat es nun seine endgültige Bezeichnung erhalten. Der neue Name soll ein deutliches Bekenntnis zum Gerberviertel sein. Durch das Gerber wird das ganze Stadtviertel künftig mit der verlängerten Königstraße vernetzt. Ab kommenden Mittwoch ist der Name Quartier S Geschichte.

.
Wir informieren Sie per
E-Mail sobald es Neuigkeiten zu Ihrem Thema gibt.
Wüstenrot & Württembergische
Quartier S
Stuttgart

Gleichzeitig mit der Namensänderung erhält das Gerber auch ein eigenes Gesicht durch ein eigenes Logo und ein neues Corporate Design. Ab Mitte März bekommt der geplante Gebäudekomplex auch einen eigenen Internetauftritt unter www.das-gerber.de. Gleichzeitig wird dann auch die Webcam frei geschalten. Durch die Plattform soll ein offener Dialog angeregt werden zwischen den Planern und der Bevölkerung, besonders den Anwohnern in der Tübinger Straße. „Wir streben eine offene Kommunikation an und wollen die Anwohner und Gewerbetreibenden im ganzen Viertel mit in die Projektschritte einbinden“, sagte Klaus Betz von der Württembergischen Lebensversicherung, der Grundstückseigentümerin des Quartiers.

Auf dem Gelände wurde inzwischen mit den Abbrucharbeiten begonnen, voraussichtlich im August werden diese beendet sein. Auch mit der Paulinen-Apotheke konnte man sich inzwischen einigen: Bis zur Eröffnung des neuen Centers wurde für die Apotheke eine Interimslösung an der Sophienstraße 28 gefunden. Als Mieter haben sich bereits Edeka, Aldi und die Drogeriemarktkette dm Ladenflächen in dem neuen Zentrum gesichert. Mit vielen weiteren Interessenten ist man im Gespräch. „Die Einzelhändler haben erkannt, dass das Shopping-Center eine einzigartige Lage in der City hat und man bequem von hier aus weiter die Königstraße entlang flanieren kann.“ In den wenigen Wochen bis zum Abriss nutzen Künstler aus aller Welt die Marienpassage als Quartier, in dieser Zeit „Utopia Parkway“ genannt. Die Idee dazu hatten Demian Bern und Pablo Wendel, die beiden Macher der Experimentierplattform Expedition. In den kommenden Wochen soll hier ein künstlerischer Diskurs stattfinden.