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Stuttgarter Hotelmarkt: WM-Jahr bleibt Ausnahmeerscheinung

Obwohl der Stuttgarter Hotelmarkt 2007 sein Rekordergebnis aus dem vergangenen Jahr nicht wiederholen kann, weist er eindeutig einen positiven Trend auf. Das ist das Ergebnis des Hotelmarktberichts Stuttgart der Dr. Lübke GmbH. Mit knapp 1,9 Mio. Übernachtungen in den ersten neun Monaten 2007 liegt die Schwabenmetropole auf Platz acht unter den bundesweiten Hotelstandorten. Bei den Preisen rangiert sie hingegen auf Platz vier. Zwei Drittel der Gäste sind Geschäftsreisende. Mit gezielten Event- und Freizeitangeboten will die Stadt ihren Anteil an Freizeitreisenden weiter ausbauen und ihre Zimmerauslastung von derzeit 62,9 Prozent verbessern. Bis 2010 sollen neun neue Hotels auf den Markt kommen.

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Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum hat die Anzahl der Übernachtungen in den ersten neun Monaten 2007 um 1,5 Prozent abgenommen (1,88 Mio.). „Dennoch zeichnet sich am Stuttgarter Hotelmarkt langfristig ein positiver Trend ab. Bis zum Jahresende rechnen wir mit rund 2,5 Mio. Übernachtungen. Das wären fast acht Prozent mehr als 2005“, so Andreas Erben (Bild l.), Leiter Hotel bei der Dr. Lübke GmbH. Die baden-württembergische Hauptstadt ist damit bundesweit der achtgrößte Hotelmarkt.

Wie in vielen anderen Hotelhochburgen sind auch in Stuttgart die Zimmerpreise im ersten Halbjahr 2007 leicht zurückgegangen (-6,1%). Mit durchschnittlichen 90 Euro liegt die Stadt zusammen mit Köln auf Rang vier hinter Frankfurt (111 Euro), München (110 Euro) und Hamburg (96 Euro).

Erweitertes Freizeitangebot soll Privatreisende anlocken
Zwei Drittel der Gäste sind Geschäftsreisende. „Überregionale Veranstaltungen, Kongresse, Tagungen und die Neue Messe Stuttgart haben den Hotels einen regen Zulauf beschert.“ Rund ein Drittel der Übernachtungen geht auf Tagungen zurück.

Mit einem erweiterten Event- und Freizeitangebot versuche die Stadt nun ihren Anteil an Freizeitreisenden weiter auszubauen. „Mit neuen Publikumsmagneten, wie z.B. dem Mercedes-Benz- und dem Porsche-Museum, hat Stuttgart gute Chancen, langfristig vom allgemeinen Trend zu Städtereisen zu partizipieren“, erläutert Erben.

Im ersten Halbjahr 2007 betrug die Zimmerauslastung 62,9 Prozent (-4,6%). Damit liegt Stuttgart im inländischen Vergleich auf Platz sechs hinter z.B. Hamburg (73,2%) und München (69,3%), jedoch vor Frankfurt (61,5%) und Düsseldorf (61,0%).

Potenziale für neue Hotels
„Für die kommenden Jahre rechnen wir mit steigenden Übernachtungszahlen. Besonders durch die vor kurzem eröffnete Neue Messe Stuttgart dürfte die Anzahl an Geschäftsreisenden weiter wachsen“, lautet Erbens Prognose. Dadurch hätte Stuttgart auch Potenziale für weitere Entwicklungen im Hotelbereich.

Bis 2010 sind in der baden-württembergischen Landeshauptstadt bisher vier weitere Hotels geplant, u.a. ein Acom Hotel an der Neuen Messe, ein Motel One am Hauptbahnhof sowie zwei Hotels im Neckarpark.