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Stuttgart: 488 Millionen Euro in neun Monaten

Auf dem Stuttgarter Immobilien-Investmentmarkt wurden im dritten Quartal 2019 rund 488 Millionen Euro investiert. Damit erhöht sich das Investitionsvolumen um rund 40 Millionen zu den beiden Vorjahresquartalen, in denen jeweils etwa 450 Millionen Euro investiert wurden. Zusammen mit dem ersten Halbjahr beträgt das Transaktionsvolumen zum Veröffentlichungszeitraum rund 1,387 Milliarden Euro und ist etwa 40 Millionen Euro geringer als im Vorjahreszeitraum. Das sind die Ergebnisse der Erhebungen von E& Real Estate für den Investmentmarkt Stuttgart.

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„Das Jahr 2019 ist mit zwei umsatzreichen Quartalen gestartet. Neben dem Verkauf der Königsbaupassagen im ersten Quartal, der Veräußerung des leo BUSINESS CAMPUS und dem Verkauf des Wohnprojektes „Parkview“ konnten drei großvolumige Transaktionen im ersten Halbjahr abgeschlossen werden. Das dritte Quartal war vor allem durch eine hohe Anzahl von Abschlüssen geprägt. Neben den sich noch in der Pipeline befindlichen weiteren großvolumigen Transaktionen und der noch ausstehenden Übernahme des Stuttgarter Portfolios von Dream Global durch Blackstone im vierten Quartal erwarten wir in diesem Jahr einen äußerst umsatzstarken Endspurt.“, berichtet Björn Holzwarth, geschäftsführender Gesellschafter bei E&G Real Estate.

Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen etwa 55 Transaktionen getätigt, davon rund die Hälfte im einstelligen Millionenbereich. Der Fokus der Investoren lag – unter anderem aufgrund der Veräußerung des Leo Business Campus an Barings – auf der Nutzungsart Büro mit circa 34 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen, dicht gefolgt von Einzelhandelsimmobilien mit etwa 27 Prozent.

Als Käufer waren Offene Immobilienfonds/Spezialfonds mit rund 30 Prozent Anteil am Transaktionsvolumen die dominierende Gruppe. Einen weiteren bedeutenden Anteil am Investmentmarkt hatten Versicherungen mit circa 23 Prozent Marktanteil. Weitere Käufergruppen spielten bisher nur eine untergeordnete Rolle und lagen bei unter zehn Prozent.
Auf der Verkäuferseite waren Private-Equity-Fonds/Opportunity-Fonds mit einem Anteil von etwa 24 Prozent am Transaktionsvolumen die stärkste Gruppe, gefolgt von Projektentwicklern und Versicherungen mit circa 18 bzw. 17 Prozent Marktanteil.

„Aufgrund der noch ausstehenden Transaktionen ist mit einem überdurchschnittlichen Jahr zu rechnen.“, sagt Holzwarth. „Es ist davon auszugehen, dass 2019 ein Jahrestransaktionsvolumen von über zwei Milliarden Euro realisiert wird und der bisherige prognostizierte Umsatz nach oben korrigiert werden muss.“