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Erweiterung des Magnus-Hauses

Streit um Neubau der Siemens-Zentrale

Trotz Protesten gegen einen Neubau einer Hauptstadtrepräsentanz von Siemens hält der Konzern an seinen Bauplänen fest. Das neue Gebäude soll hauptsächlich als Forum und Begegnungsstätte für Vertreter der Wirtschaft, der Politik und der Wissenschaft sein. Siemens will seine neue Berliner Konzernrepräsentanz einschließlich einer Tiefgarage in der Nähe der Museumsinsel im Garten des Magnus-Hauses realisieren, da die im Gebäude residierende DPG - Deutsche Physikalische Gesellschaft ein unbefristetes Nutzungsrecht für das Gebäude besitzt.

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Das Magnus-Haus gilt allerdings als eins der wenigen bedeutenden, in Berlin verbliebenen und deshalb baurechtlich geschützten Baudenkmäler aus der Zeit des Barock. Dennoch hatte der Bezirk Mitte Siemens im Dezember 2014 Siemens einen positiven Vorbescheid für das Bauvorhaben erteilt. Nach Senatsangaben hat die zuständige Bauverwaltung von Senat und Bezirk mit ihrer Entscheidung auch auf eine vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit ausgesprochene interne Empfehlung zu Gunsten des Siemensantrags reagiert.

Die Fraktion der Partei „Die Linke“ sieht in der Erteilung der Genehmigung für das Projekt einen Skandal und verlangt vom Senat die Offenlegung der Bauakten für die Volksvertreter des Abgeordnetenhauses. Zusätzlich verband „Die Linke“ ihre Forderung nach Akteneinsicht mit der Aufforderung an den Berliner Senat, das 2001 an Siemens verkaufte Gebäude zurück zu kaufen und ein neues, passenderes Nutzungskonzept für das Magnus-Haus zu entwickeln.