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Steigende Nachfrage nach Büroimmobilien lässt Renditen weiter fallen

Das länderübergreifende Wirtschaftswachstum und positive Nachrichten vom Arbeitsmarkt führen zu steigender Nachfrage in den europäischen Büroimmobilienmärkten. Zu diesem Ergebnis kommt der Immobiliendienstleister King Sturge, der heute auf der Expo Real die Ergebnisse seiner aktuellen Studie zum Europäischen Büromarkt 2007 präsentierte. Vor allem institutionelle Anleger halten das Interesse auf einem durchgängig hohen Niveau. Von dieser Entwicklung profitieren auch die deutschen Bürostandorte Frankfurt/Main, München und Berlin.

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"Die deutlich verbesserte Nachfrage nach Büroflächen auf den deutschen Kernimmobilienmärkten setzt sich auch in diesem Jahr fort und wird vor allem von internationalen, aber auch nationalen Investoren, getragen. Sinkende Leerstandsquoten führen zu einer weiteren Belebung der Innenstädte", verdeutlicht Sascha Hettrich, Deutschland Chef von King Sturge. "Gleichzeitig bedeutet das starke Interesse am deutschen Büroimmobilienmarkt sinkende Renditen, die sich im Vergleich zu anderen europäischen Bürohochburgen jedoch noch immer auf hohem Niveau bewegen. Aufgrund der starken Nachfrage nach modernen Büroimmobilien und einem zugleich begrenzten Angebot ist mit einem moderaten Anstieg der Mieten zu rechnen."

"Vor dem Hintergrund eines unbeständigen Finanzmarktes gehören Investitionen in Immobilien auch weiterhin zu den beliebtesten Anlageformen", so Hettrich weiter. Dabei drücken die gestiegenen Kaufpreise aufgrund hoher Nachfrage die durchschnittlichen Renditen für Büros in erstklassigen Lagen von 5,4 Prozent (2006) auf voraussichtlich 4,8 Prozent zum Jahresende 2007. Vor dem Hintergrund der Turbulenzen am Finanzmarkt treten neben den institutionellen Investoren verstärkt langfristig orientierte, strategische Investoren auf, die mehr Eigenkapital mitbringen und Wertsteigerungspotential im effektiven und effizienten Asset Management sehen.

In Westeuropa haben vor allem die Kernbüromärkte in London, Paris und Madrid ihre Anziehungskraft behalten und stehen weiterhin ganz oben auf der Einkaufsliste vieler Investoren. Nach der Prognose von King Sturge wird hier die durchschnittliche Leerstandsquote von 8,2 Prozent in 2006 auf 7,6 Prozent in 2007 fallen.

In Mittel- und Osteuropa wird der Flächenumsatz trotz weiterhin robusten Konjunktur um etwa 2,8 Prozent nachlassen. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich ein Abflauen der Nachfrage in Prag nach dem Rekordjahr 2006. Daraus ergeben sich gute Möglichkeiten für Investoren, die sich auf der Suche nach weiteren Wertsteigerungen in regionalen Zentren bewegen. Dagegen bleibt Warschau für Anleger attraktiv, denn neben steigender Nachfrage nach High-Quality Büroimmobilien sind hier die Renditen vergleichsweise höher als in Westeuropa. Geringe Leerstandsraten lassen Mietzuwächse von über 20 Prozent erwarten.