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Startschuss für die Elbphilharmonie

Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust hat am Mittwoch das Investorenkonsortium bekannt gegeben, welches das Leuchtturmprojekt Elbphilharmonie für die Stadt realisieren wird. In einem europaweiten Bieterverfahren hat sich das Konsortium IQ² durchgesetzt. Es besteht aus dem Baukonzern Hochtief und der CommerzLeasing.

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Die Baukosten aus dem Bauvertrag mit IQ² betragen insgesamt 241,3 Mio. Euro, davon entfallen 138 Mio. Euro auf den öffentlichen Bereich und 103,3 Mio. Euro auf den privaten Bereich. Die private Mantelbebauung trägt sich selbst und kann insoweit außer Betracht bleiben. Die Investitionskosten für den öffentlichen Bereich betragen einschließlich. der Kosten für den Generalplaner 149,8 Millionen Euro. Die Finanzierung der Baukosten für den öffentlichen Bereich setzt sich zusammen aus den Erträgen aus dem Projekt in Höhe von 7,6 Millionen. Euro, privaten Spenden in Höhe von 57,5 Millionen Euro sowie Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm in Höhe von 84,7 Millionen Euro.

Von den weiteren Projektkosten in Höhe von 41,1 Millionen Euro werden 11,5 Millionen durch Erträge aus dem Projekt bestritten, 29,6 Millionen stammen aus dem Haushalt der Freien und Hansestadt Hamburg. Somit sind aus dem Haushalt noch 114,3 Millionen Euro für die Realisierung des Projekts zu finanzieren.

Gründe für die höheren Baukosten sind unter anderem die spektakuläre Glasfassade, von der Bürgerschaft gewünschte Nutzungsänderungen, die Vergrößerung des Baus und die generelle Baukostensteigerung. Verglichen mit anderen modernen Konzerthäusern liegen die Kosten für die Elbphilharmonie aber eher im unteren Bereich.