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Start des Stadtumbau-Projekts in Wulfen-Barkenberg

Die Stadt Dorsten und die LEG haben heute den Kooperationsvertrag zur Durchführung der Stadtumbaumaßnahmen in Wulfen-Barkenberg unterzeichnet.

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"Damit ist ein Startschuss gefallen", so Bürgermeister Lambert Lütkenhorst. "Wir können jetzt anfangen, den Umbau verbindlich anzugehen und für die Menschen im Stadtteil - aber auch die Gesamtbevölkerung in Dorsten - erkennbare Verbesserungen im Wohn- und Lebensumfeld schaffen." "Der Vertrag schafft die Voraussetzungen für den Beginn des Stadtumbau-Projekts und macht den Weg frei für eine umfassende Aufwertung des Stadtteils", sagte LEG-Geschäftsführer Thomas Hegel. Er hob hervor, wie wichtig das Projekt speziell für Wulfen-Barkenberg, aber auch allgemein für die Zukunftssicherung von vergleichbar großen Wohnstandorten sei.

"Nur durch ein beherztes und konsequentes Vorgehen können vergleichbar große Standorte, die sich gewandelten aktuellen Anforderungen stellen müssen, mit dem Programm Stadtumbau West in neuer Struktur erhalten werden", so Hegel. Die LEG NRW sei aufgrund ihrer Ausrichtung, ihres Hintergrunds und ihres breiten Know-hows in der Lage, solche Maßnahmen umzusetzen.

Das Stadtumbau-Konzept sieht unter anderem vor, die öffentliche Infrastruktur im Stadtteil aufzuwerten und dem heutigen Bedarf anzupassen, das Wohnungsangebot durch den Abriss problematischer Wohnungsbestände zu verknappen, die verbleibenden Wohngebäude zu modernisieren und Wohnungen an Mieter zu verkaufen (so genannte Mieterprivatisierung). In dem ersten Bauabschnitt, für den das Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel im Umfang von 4,3 Millionen Euro bewilligt hat, sind der Abbruch von achtgeschossigen Bauten mit insgesamt 245 Wohnungen an der Dimker Allee sowie der Abriss der Barkenbergschule und des Kindergartens Himmelsberg vorgesehen. Die LEG beginnt zugleich mit der Modernisierung der Wohngebäude Himmelsberg 8 und 10. Die bereits begonnene Mieterprivatisierung in der Kampstraße wird fortgesetzt. Die baulichen Maßnahmen sind dort bereits weitestgehend abgeschlossen.

Im zweiten bis vierten Bauabschnitt sollen - eine entsprechende Förderung des Landes vorausgesetzt - unter anderem das Wegenetz, das Gemeinschaftshaus und Grünflächen aufgewertet bzw. neu gestaltet werden. Bei höhergeschossigen Wohnbauten am Himmelsberg und an der Barkenberger Allee soll ein Rückbau der oberen Etagen erfolgen. Zugleich werden diese und weitere Wohngebäude modernisiert.

Offizieller Projektstart für den ersten Abschnitt der Stadtumbau-Maßnahmen ist der 1. August 2006. Die mit der Umsetzung beauftragte LEG Stadtentwicklung GmbH& Co.KG wird kurzfristig einen Abbruchantrag beim Bauordnungsamt einreichen und parallel die Leistungsverzeichnisse erstellen. Anschließend läuft die Ausschreibung der Leistungen. Mit einem Vergabevorschlag ist gegen Ende des Jahres zu rechnen, so dass Anfang des Jahres 2007 mit den Abbrucharbeiten begonnen werden kann. Die Projektsteuerung auf Seiten der LEG übernimmt Birgit Breustedt-Stiepelmann, Projektleiterin bei der LEG Stadtentwicklung GmbH& Co. KG.

Begleitet werden die Stadtumbau-Maßnahmen durch ein Kommunikationskonzept, mit dessen Hilfe Anwohner und Bürger über Ziele, Maßnahmen und Abläufe informiert werden sollen. Bestandteile des Kommunikationskonzepts sind u.a. Bewohnerinfos, Veranstaltungen und eine Stadtteilzeitung, der Aufbau einer Web-Site sowie die Entwicklung eines Logos. Ein Leitbild-Workshop mit Bürgerbeteiligung, auf dem eine langfristige Vision für den Stadtteil diskutiert wird, ist gegen Ende August geplant.