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Starke Neuvermietungen auf der Königsallee

Bei einer sehr hohen Flächennachfrage erreichen die Mieten in den Düsseldorfer Top-Einzelhandelslagen nach Angaben des jüngsten Kemper’s-Marktreports derzeit ein neues Rekordniveau um 185 Euro/m². Vereinzelt sind Quadratmeterpreise bis 200 Euro möglich. Besonders die Königsallee widerlegt die jüngsten Diskussionen um eine nachlassende Attraktivität mit mehreren interessanten Neuansiedlungen. Auf der Schadowstraße verzeichnet Kemper’s bei guter Nachfrage und sehr hohem Filialisierungsgrad eine nur geringe Fluktuation. Die Flinger Straße baut ihre Young Fashion-Ausrichtung weiter aus, wobei ich das zuletzt hohe Tempo der Mieterwechsel etwas verlangsamt. Über den Bau der kontrovers diskutierten mfi-Arcaden im Stadtteil Bilk am Rande der Innenstadt herrscht weiter Unklarheit.

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Königsallee widerlegt Diskussion um nachlassende Attraktivität
Die Luxusmeile Königsallee widerlegt die jüngsten Diskussionen um eine nachlassende Attraktivität und eine Verwässerung der Luxusausrichtung. Zuletzt sicherten sich Tommy Hilfiger (Kö 74 neben Giorgio Armani), das Luxuslabel Orwell (Kö 27 / Ecke Trinkausstraße) und Tristano Onofri (Kö 21/23 Trinkaus Galerie) neue Flächen. Der Strickwarenanbieter Glenfield wechselt vom bisherigen Standort Kö 58 in das Kö-Karree. Das französische Modelabel Comptoir des Cotonniers hat in der Kö 84 eröffnet. Die Nachfrage hochwertiger Konzepte übersteigt das Angebot auch weiterhin.

Schadowstraße bei niedriger Fluktuation die Top-Konsummeile
Die Schadowstraße ist von der Königsallee bis zum „Tausendfüßler“ die bestfrequentierte Düsseldorfer Lage und bewegt sich in puncto Mieten auf einem Niveau mit der Königsallee. Bei einer niedrigen Fluktuation konzentriert sich die sehr gute Flächennachfrage auf die Strecke zwischen Königsallee und Berliner Allee sowie die Schadow-Arkaden. Zwischen der Berliner Allee und der Tonhallenstraße dominieren die großen Kaufhäuser das Angebot. Der mit fast 90 Prozent ohnehin sehr hohe Filialisierungsgrad der Lage dürfte auch in Zukunft weiter ansteigen. Das Karstadt-Haus im etwas schwächeren Teil der Schadowstraße gehört zwar nicht zu den fünf Standorten, die in den nächsten zwei Jahren zu einem "Premium-Haus" aufgerüstet werden. Dennoch sind Investitionen in das Düsseldorfer Haus mittelfristig geplant.

Flinger Straße festigt Young Fashion-Ausrichtung
In der Flinger Straße hat sich das hohe Fluktuationstempo der Vorjahre wieder etwas verlangsamt. Die Flächennachfrage, vorzugsweise von Young Fashion-Anbietern, ist laut Kemper’s bei stabilen Spitzenmieten um 170 Euro/m² dennoch unverändert hoch. Am frequenzstärksten Stück der Lage übernimmt Madonna im Herbst 2006 das derzeit noch von Tally Weijl genutzte Ladenlokal. Tally Weijl wechselt in die frühere Bagstore-Fläche auf der gegenüberliegenden Straßenseite. KYO my friend zieht zukünftig in die derzeit noch von Sacha Shoes genutzte Fläche. Letztere haben in den Schadow Arkaden eine neue Fläche gemietet.

Mittelstraße profitiert von Frequenzbringer Carlsplatz
Die Mittelstraße ist durch die guten Parkmöglichkeiten und den nahegelegenen Frequenzbringer Carlsplatz attraktiv. Die Mieten erreichen knapp über 100 Euro/m². Auf rund 200 m² hat zuletzt der Buch-Discounter Jokers an der Mittelstraße 17 seine erste Filiale in Düsseldorf eröffnet.

Nordstraße in Pempelfort gewinnt zwei neue Topmieter
Mit zwei hochkarätigen Neuvermietungen rückt die 1a-Lage Nordstraße im Stadtteil Pempelfort in den Fokus. Starbucks eröffnet dort im Juli ein neues Coffee House in der zurzeit noch von Mc Donald’s genutzten Fläche. Zudem präsentiert die Mayersche Buchhandlung in der Nordstraße 73 ab dem Sommer ihre erste Niederlassung in Düsseldorf.

Zukunft der Bilk-Arcaden weiter unklar
In der fortdauernden Auseinandersetzung um das Einzelhandelsprojekt Düsseldorf Arcaden werden die Karten derzeit neu gemischt. Die vom Investor mfi Management für Immobilien AG angebotene Sicherheitsleistung bei Überschreiten der vereinbarten Flächengröße wird von Teilen des Rats als nicht ausreichend sicher abgelehnt. Die vorgesehene Größenordnung der Verkaufsfläche von 24.500 m² wurde dagegen von Seiten der Genehmigungsbehörde bestätigt. Hier werden die Diskussionen voraussichtlich bis in den Sommer hinein andauern.