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Städtereport Dortmund: Die größte Stadt des Ruhrgebiets bietet Potenziale

Dortmund, Marktplatz

Dortmund ist mit rund 584.000 Einwohnern die größte Stadt des Ruhrgebiets und die zweitgrößte in Nordrhein-Westfalen. Aus dem mit Stahl, Kohle und Bier groß gewordenen Zentrum des Ruhrgebiets erwächst seit einiger Zeit das „neue Dortmund“, eine Stadt des Mittelstands, der Technologie und der Dienstleistungen, mit einem nach wie vor starken industriellen Kern. Dortmund ist heute eine der dynamischsten Städte der neuen Wirtschaft in Deutschland und ein rasant wachsender Technologiestandort. Dies gilt auch für den Einzelhandelsstandort Dortmund, den Jürgen Kreutz, Geschäftsführer der Comfort Düsseldorf GmbH, in seinem aktuellen Comfort-Städtereport genauer unter die Lupe nimmt.

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Im Ruhrgebiet verzeichnet Dortmund nach Comfort-Beobachtungen seit Jahren die größte Nachfrage seitens der Einzelhändler und Investoren im Vergleich zu anderen Ruhrgebietsstädten. Der große Nachfragedruck spiegelt sich auch in einem Mietpreisniveau wider, das die Konkurrenz aus Essen, Bochum und Duisburg klar auf die hinteren Plätze verweist. Die Nachfrage nach Ladenlokalen in der Größe von 80 bis 120 m² Verkaufsfläche rechtfertigt derzeit einen seit vier Jahren konstanten Mietpreis von 200 Euro/m². Im Zeitraum von fünf Jahren hat sich in Dortmund in diesem Segment eine Mietsteigerung von mehr als 17 % ergeben.

Die Stadt ist mit ihrem ausgesprochen guten Einzelhandelsangebot ein beliebtes Einkaufsziel für Konsumenten aus dem östlichen und nordöstlichen Teil Nordrhein-Westfalens, was auch die hohen Passantenzahlen und die überdurchschnittliche Zentralität von 113,4 erklärt. Die im Bundesvergleich unterdurchschnittliche Kaufkraftkennziffer von rund 96,9 (beide Werte: BBE, Köln - 2010) ist unter anderem auf die recht hohe Arbeitslosenquote Dortmunds zurückzuführen, sagt Kreutz. Die Stadt profitiert von ihrer Strahlkraft in Richtung Westfalen ebenso wie von der Tatsache, dass die stark konkurrierenden Einzelhandelsagglomerationen im westlichen Ruhrgebiet offenbar zu weit entfernt sind, um der Dortmunder 1A-Lage zu schaden.