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Stadtteilpark Gneisenau-Nord eröffnet in Derne

Vor knapp einem Jahr feierte die Montan-Grundstücksgesellschaft mbH (MGG) noch den ersten Spatenstich zum Stadtteilpark in Derne, jetzt hat das neue Gesicht des Dortmunder Stadtteils seine 16.500 m² große Kontur bekommen. Mit der offiziellen Eröffnung des Stadtteilparks "ist heute ein weiterer wichtiger Baustein für die Integration des ehemaligen Bergwerks Gneisenau im Herzen von Derne fertig", freut sich Wolfgang Quecke, Geschäftsführer der Flächeneigentümerin MGG. Im Auftrage der RAG steuerte die MGG sämtliche Sanierungs- und Rekultivierungsmaßnahmen auf dem Gelände der 1989 stillgelegten Zentralkokerei.

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"Bereits im September 2007 begannen wir mit der Freiraumgestaltung auf Teilflächen des Geländes", so Wolfgang Quecke, "damit die Bürger in Derne zügig ihre neue Oase der Begegnung und Erholung bekommen." "Das ist ein wichtiger und richtiger Schritt in der Quartiersbildung und in der Entwicklung des Stadtteils", ergänzt Ullrich Sierau, Stadtdirektor der Stadt Dortmund. "Dieser Park sorgt für die Einbindung des ehemaligen Bergwerks Gneisenau und heutigen Gewerbestandorts in den Stadtteil Derne."

Der Stadtteilpark Gneisenau-Nord schließt direkt südlich an den Stadtteil Derne und westlich des neuen Einkaufszentrums an. Heinz Pasterny, Bezirksbürgermeister von Dortmund-Scharnhorst: "Wir freuen uns für unser Derne über die gute Kooperation zwischen MGG und Stadtverwaltung. Ab jetzt können sich die Derner Bürger dort im Grünen nach dem Shoppen im neuen Einkaufszentrum ausruhen."

Prägnantes und unverwechselbares Gestaltungselement des neuen Stadtteilparks Gneisenau-Nord sind die so genannten Warften. Das sind kleine 2 Meter hohe, 8 Meter breite und bis zu 15 Meter lange, gestreckte Hügelwiesen mit säulenförmigen Solitärbäumen. An der Altenderner Straße schließt sich ein rund 1.300 m² großer asphaltierter Multifunktionsplatz an, der unter anderem als Marktplatz oder für Veranstaltungen genutzt werden kann. Robuste bespielbare Stahlelemente begrenzen den Platz nach Süden und Westen zu den Grünflächen. Steingefüllte Gabionen mit integrierten Sitzbänken fassen den Platz ein. Sogar eine Bodenhülse zum Aufstellen eines Mai- oder Weihnachtsbaums steht zur Verfügung.

Der neue Stadtteilpark ist über ein Rundwegesystem aus 3 Meter breiten, asphaltierten Hauptwegen und 1,50 Meter breiten wassergebundenen Nebenwegen komfortabel erschlossen. Über fünf Mastleuchten wird der Park auch bei Dunkelheit erlebbar, weitere Sitzbänke im Park bieten Ruhepunkte.

Wesentliche Maßnahmen der Oberflächengestaltung des Stadtteilparks Gneisenau-Nord wurden im Rahmen des EU-Forschungsprojektes CSI (Creating a Setting for Investment) gefördert. Unter dem Motto "Freiraum als Motor" werden in diesem Projekt Instrumente und praxisrelevante Handlungsempfehlungen entwickelt, die ökologische und freiraumrelevante Qualitäten für gewerbliche Investitionen auf Brachflächen nachhaltig fördern.