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Hamburgs Stadtentwicklungsprojekte präsentieren sich im EU-Parlament

Die zwei großen Stadtentwicklungsprojekte Hamburgs, IBA und HafenCity, präsentieren sich gemeinsam mit einer Ausstellung im Europäischen Parlament. Die Eröffnung findet morgen auf Einladung der EU-Parlamentsabgeordneten Birgit Schnieber-Jastram, im Beisein von Abgeordneten, Vertretern der EU-Kommission sowie Experten der Stadtplanung und Architektur statt. Brüssel ist zugleich der Auftakt für eine Tournee der Ausstellung, die in den kommenden Monaten in weitere europäische Städte führen wird. Ziel ist es, einen internationalen Austausch zu initiieren und anlässlich des IBA-Präsentationsjahres 2013 nach Hamburg einzuladen.

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Mit der HafenCity und IBA ist Hamburg Schauplatz von zwei der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekten Europas. Beide vereint das Ziel einer spezifisch europäischen Stadt, die sich den Anforderungen der Zukunft stellt, ohne dabei ihre Traditionen und Qualitäten aufzugeben. Mit der gemeinsamen Ausstellung „Stadt neu bauen“ initiieren HafenCity und IBA Hamburg zudem einen internationalen Dialog über die Zukunft der Metropole, in den auch die Projekte und Erfahrungen anderer europäischer Städte aktiv einbezogen werden. „Im kommenden Jahr wird die IBA Hamburg nach einem siebenjährigen Entwicklungsprozess das große Präsentationsjahr feiern, die HafenCity ist bereits seit elf Jahren im Bau“, so Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg. „Ein guter Zeitpunkt, um den Dialog im europäischen Kontext zu fördern und aufzuzeigen, dass Hamburg eine Metropole der Zukunft ist“.

Herz der Ausstellung ist ein überdimensionaler Kompass, der symbolisch einen Weg in die Stadt der Zukunft weist. Statt Himmelsrichtungen zeigt er jene übergeordneten Ziele an, die es für die Metropole von Morgen zu erreichen gilt: Growing City“, „Open City“, „Smart City“ sowie „Civic City“. Sie formen den konzeptionellen Rahmen der erläuterten Strategien und Projekte, mit denen HafenCity und IBA Hamburg den Herausforderungen begegnen.

"Stadt neu bauen“ widmet sich den vielfältigen Lösungsansätzen der strategischen Aufgaben europäischer Städte – denn jedes Stadtentwicklungsprojekt steht besonderen Voraussetzungen gegenüber. So verändert die IBA Hamburg die Struktur einer „Metrozone“, also einer inneren Peripherie, durch gezielte Maßnahmen wie Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, Neubauten und kulturelle Aktivitäten, während mit der HafenCity eine ehemalige Hafen- und Industriefläche in der City städtebaulich und architektonisch neu definiert wird. Dementsprechend liefern beide Projekte ebenso unterschiedliche wie intelligente Ansätze. Neben dem Umweltzeichen als Anreizinstrument für nachhaltiges Bauen setzt die HafenCity vor allem auf eine nachhaltige Stadtstruktur: „Durch attraktive Wegeverbindungen und eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr regt die HafenCity dazu an, das Auto stehen zu lassen. “, so Jürgen Bruns-Berentelg, Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH. „Die intensive Nutzungsmischung und eine hohe bauliche Dichte schaffen attraktive kurze Wege, die leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu bewältigen sind – und größtenteils sogar direkt am Wasser liegen“.

Begleitet wird die Ausstellung von Fachgesprächen zum Thema „Zukunftsfähige Metropole“, deren Ziel ein persönlicher Erfahrungs- und Meinungsaustausch zwischen den Vertretern der HafenCity, IBA Hamburg und der Ausstellungsorte ist. Auch in Brüssel wird ein solcher Expertenaustausch am Folgetag der Ausstellungseröffnung stattfinden. Eingeladen sind sowohl Vertreter der Stadt als auch der europäischen Institutionen sowie Stadtplaner und Architekten.