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Dauer-Stillstand beendet - Stadt Köln kauft Hertie-Schandfleck

Nach langen Verhandlungen hat die Stadt Köln jetzt das ehemalige Hertie-Gebäude in der Porzer Innenstadt von CR Investment Management gekauft. Der Stadtrat hatte den Ankauf für einen Kaufpreis in Höhe von ca. 3,9 Millionen Euro Anfang April beschlossen, um den Verfall des Objekts und des Standorts jetzt endlich ein Ende bereiten zu können. Das 1972 erbaute Gebäude am Friedrich-Ebert-Platz 3 umfasst eine Mietfläche von rund 10.000 m².

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Jahrelang haben sich potenzielle private Investoren um die Hertie-Immobilie bemüht, ohne dass es allerdings zu einem konkreten Ergebnis gekommen ist. Das leer stehende Objekt ist immer weiter verfallen und hat bis heute auch auf das Geschäftsleben im direkten Umfeld einen negativen Einfluss. Was zu einer häufigen Debatte zwischen der Stadt Köln und der Innenstadtgemeinschaft Porz e. V. führte, die die Stadt in der Pflicht sah, den jahrelangen Verfall zu stoppen, der sich auch immer stärker auf die angrenzenden Lagen des Stadtteils auswirkte. Mit einer Planung und Neuausrichtung für dieses Objekt kann nun auch die städtebauliche Situation nachhaltig verbessert werden. Ein im letzten Herbst beschlossenes Zentren- und Einzelhandelskonzept und das Stadtentwicklungskonzept Porz-Mitte weisen einen Bedarf für zusätzliche Einzelhandelsflächen auf. Mit einem interessanten Branchenmix will die Stadt Köln daher versuchen wieder mehr Kaufkraft nach Porz zu holen. Außerdem bietet die Lage laut Oberbürgermeister Roters auch die Möglichkeit eine Büro- oder Wohnnutzung zu prüfen.

Damit es jetzt zügig weiter geht, hat Detlef Fritz, Leiter des Amtes für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, bereits eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um die städtebaulichen, wirtschaftlichen und technischen Möglichkeiten herauszuarbeiten. Gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger erklärte er, dass die Stadt Partner braucht. Bevor mit der Suche aber begonnen werden könnte, müsse man wissen, was überhaupt möglich ist. Unter Umständen käme auch nur ein Abriss des Bestandsgebäudes in Frage, um Platz für etwas neues zu schaffen. Mit dem Ergebnis rechnet die Stadtverwaltung Ende Juni/Anfang Juli.