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Stadt Karlsruhe und aurelis unterzeichnen Vertrag für den „City Park“

Es geht zügig voran: Vertreter der Stadt Karlsruhe und der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG haben kürzlich den Durchführungs- und Erschließungsvertrag für den zweiten Teil des Neubauprojekts "City Park" im Karlsruher Südosten unterzeichnet. Der Vertrag legt die Aufgaben und Zuständigkeiten der Beteiligten fest. In dem neuen Stadtteil entstehen nach und nach - unterteilt in drei Erschließungsabschnitte - rund 2.500 Wohnungen, Büro- und Dienstleistungsflächen mit gesicherter Nahversorgung sowie insgesamt zehn Hektar öffentliche Grünflächen und soziale Infrastruktureinrichtungen.

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Grundstücke des ersten Erschließungsabschnitts sind verkauft
Die Grundstücke des ersten Erschließungsabschnitts (32.000 m² Nettobauland) an der Henriette-Obermüller-Straße im Westen hat aurelis komplett verkauft. Heute leben dort bereits rund 650 Menschen, konzipiert ist der voraussichtlich Ende 2007 fertig gestellte Abschnitt für 1.600 Bewohner. Es gibt einen Kinderspielplatz, eine Kindertagesstätte ist im Bau, und im Frühjahr 2007 sollen erste Flächen des zukünftigen Stadtparks angelegt werden. Einen städtebaulichen Akzent setzt das Bürogebäude der Landesbank Baden-Württemberg an der Kriegstraße-Ost, das im Rohbau bereits steht.

Hohe Gestaltungsqualität
Noch vor der Unterzeichnung des Vertrages mit der Stadt hat aurelis auch im zweiten Erschließungsabschnitt (45.000 m² Nettobauland) erste Baufelder veräußert. Hier sollen weitere 1.200 Wohnungen und eine Schule entstehen. Darüber hinaus werden zwischen 2008 und 2010 weitere Stadtparkflächen angelegt, deren Größe nahezu acht Fußballfeldern entspricht. Zur Zeit rollen die Bagger auf dem Areal, um Abbruch- und Bodenaushubmaßnahmen vorzunehmen. Außerdem hat in weiten Teilen die Kanalerschließung begonnen, im Frühjahr 2007 folgt die Herstellung von Baustraßen.

Die Vertragspartner legen beim zweiten Teil des „City Park“ besonderen Wert auf architektonische Qualität. Um diese zu erreichen, sollen die Entwürfe für die geplanten Bauvorhaben in einer gemeinsamen Lenkungsgruppe vorgestellt und diskutiert werden. Entsprechend der hier vorgebrachten Anregungen werden die Entwürfe von ihren Verfassern gegebenenfalls weiter verfeinert. Es wird angestrebt, die hochwertige Gestaltung des urbanen Quartiers und der neuen Bebauung auch über alternative Bauherrenmodelle zu gewährleisten. Dazu Karlsruhes Baubürgermeister Ullrich Eidenmüller: „Aus meiner Sicht ist es entscheidend, dass in dem neuen Stadtquartier nicht nur Eigentum gebildet wird, sondern dass die zukünftigen Bewohner an der Gestaltung ihres Stadtteils beteiligt werden. Dieser Aspekt ist für die spätere Identifikation der Bewohner mit ihrem Stadtteil wesentlich und gewährleistet eine stabile gesellschaftliche Entwicklung und eine nachhaltige soziale Mischung der Bevölkerungsstruktur. Beispiele wie die Baugruppe im Dragonerareal zeigen, dass solche Modelle funktionieren.“

aurelis sorgt für Infrastruktur
Im Gegenzug für die Vermarktungsrechte der ehemals durch das Bundesbahnausbesserungswerk genutzten Grundstücke stellt aurelis auf eigene Kosten im zweiten Erschließungsabschnitt 5,6 Hektar Grünflächen sowie weitere Verkehrsflächen her, die anschließend an die Stadt Karlsruhe übertragen werden. Auch das für eine Grund- und Hauptschule vorgesehene rund 2.000 m² große Grundstück sowie die Fläche mit dem denkmalgeschützten Wasserturm stellt das Immobilienunternehmen unentgeltlich zur Verfügung. Weiterhin beteiligt es sich für das Gesamtgebiet an den Kosten für soziale Infrastruktur wie Spielplätze, Kindertagesstätten und die Schule ebenso wie für die äußere Erschließung des Gebiets.