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Stabile Situation im Spätherbst

Die Mitgliedsunternehmen des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes berichten im November 2006 über eine überwiegend befriedigende Geschäftslage (mit Ausnahme des öffentlichen Hochbaus). Die Bewertung der Geschäftslage im Tiefbau durch die westdeutschen Betriebe fächert sich nach unten wieder etwas stärker auf.

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Die Nachfrage nach Bauleistungen schwächte sich teilweise ab. Hiervon sind der Straßenbau und der sonstige Tiefbau vergleichsweise stärker als die Hochbauleistungen betroffen. Die Meldungen über eine unveränderte Ordertätigkeit sind, bis auf den Straßenbau im Westen dennoch vorherrschend.

Die Bautätigkeit blieb weiterhin rege, wenngleich auch vereinzelt Meldungen über eine gegenüber dem Vormonat rückläufige Entwicklung eingingen. Produktionsstockungen wurden wieder stärker auf Zahlungsverzögerungen seitens der Auftraggeber zurückgeführt. Ein Fachkräftemangel wurde in geringerem Umfange als im Monat zuvor als Begründung genannt. Die Betriebe konnten ihre Belegschaften weitestgehend gut beschäftigen.

Die Auftragsbestände werden jedoch von den meisten Unternehmen als ausreichend oder gar als groß eingestuft. Diedurchschnittliche Reichweite liegt für den Hochbau im Westen mit 2,2 Monaten und im Osten mit 2,0 Monaten geringfügig über dem Vormonatsniveau.

Im Straßenbau reduzierte sich die mögliche Produktionsdauer für die westdeutschen Betriebe leicht auf 1,9 Monate, während die ostdeutschen Betriebe eine moderate Ausweitung auf 2,1 Monate verzeichneten. Im sonstigen Tiefbau steht einer Situationsverbesserung im Westen auf 2,3 Monate eine Reduzierung der durchschnittlichen Reichweite im Osten auf 1,8 Monate gegenüber. Im November bleiben die Meldungen über nachgebende Baupreise die Ausnahme und weitgehend auf den öffentlichen Bau beschränkt.

Die Geräteauslastung verharrt in etwa auf dem Niveau des Vormonats. Für den Hochbau ergibt sich im Westen ein Wert von 66 % und im Osten einer von 57 %. Im Tiefbau zeigt sich mit 69 % in den westdeutschen Betrieben und mit 64 % in den ostdeutschen Betrieben ein weiterhin leicht höheres Auslastungsniveau als im Hochbau.

Im Westen erwarten die Betriebe eine weitere Stabilisierung der Geschäfte, Aufträge und Preise. Die ostdeutschen Betriebe sehen die Entwicklungen in den nächsten drei Monaten etwas weniger optimistisch.