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Spezialfonds Morgan Stanley EurAsia investiert 75% des Eigenkapitals im ersten Jahr

Der Immobilien-Spezialfonds EurAsia der Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH hat die erste Tranche seines Eigenkapitals zügig innerhalb von weniger als einem Jahr zu ca. 75 % investiert. Der Fonds richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren. Im Rahmen des ersten Closing im vierten Quartal 2006 waren von vier institutionellen Investoren aus dem Bereich der Pensionskassen und Versicherungsunternehmen Eigenkapitalzusagen in Höhe von rund 250 Mio. Euro abgeschlossen worden.

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Morgan Stanley Real Estate Investment plant im 3. Quartal 2008 für EurAsia die Erhöhung der Eigenkapitalbasis auf rund 500 Millionen Euro. Damit ist künftig ein Investitionsvolumen von einer Milliarde Euro möglich. Aktuelle Marktstudien belegen die steigende Attraktivität von Spezialfonds. Dies nimmt Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH zum Anlass, in der strategischen Produktplanung verstärkt auf Wachstum, auch durch die mittelfristige Auflage von weiteren Spezialfonds, zu setzen.

Von den acht Immobilien des EurAsia befinden sich fünf in Asien und drei in Europa. Für eine weitere Investition in Asien wurde zunächst der Kaufvertrag unterzeichnet; Objektübergang wird zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich aktuell auf ca. 332 Millionen Euro. Mit seinem Anlageschwerpunkt und hohen Investitionsvolumen in Asien nimmt der Fonds eine Vorreiterrolle im Branchenumfeld der Spezialfonds ein, in dem weiterhin eine hohe Deutschland-allokation der Portfolien überwiegt. Nur knapp 30% der Spezialfondsmittel sind im europäischen Ausland investiert (IPD Spezialfondsstudie 2007). Durch seine hohe Asien- und Emerging Markets Allokation sowie die breite sektorale Streuung über alle Nutzungsarten gewährt der Fonds seinen Anlegern hohes Diversifikationspotenzial. Der Fonds gewährt Anlegern Zugang zu den asiatischen Immobilienmärkten über die globale Plattform Morgan Stanley Real Estate Investing und bietet aktives Asset Management durch die lokalen Experten von Morgan Stanley", sagt Walter Klug, Geschäftsführer der Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH. Der Asienanteil des Portfolios beträgt ca. 60 Prozent. Damit hat der Fonds seine Investmentstrategie erfolgreich umgesetzt, die Investitionen von mindestens 50 Prozent in Asien und bis zu 50 Prozent in Europa vorsieht. Zukünftig ist weiterhin eine Übergewichtung des Asienanteils geplant. Als Investitionsobjekte kommen im Rahmen der Core-plus-Strategie dabei Core- und Value-added-Immobilien mit einem Verkehrswert von etwa 25 Millionen Euro bis 120 Millionen Euro in Frage. Der EurAsia soll ein Total Return von ca. 7,5 bis acht Prozent und eine Ausschüttungszielrendite von circa 4,5 bis fünf Prozent erwirtschaften.

"Die asiatischen Märkte stehen wegen der nach wie vor attraktiven immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und des erhöhten Interesses institutioneller Investoren an diesen Märkten auch künftig im Fokus der Anlagestrategie. In Europa prüfen wir zur Zeit hauptsächlich Investments in Emerging Markets wie Russland und Türkei", erklärt Fondsmanager Matthias Hübner. Von den Investitionen in Asien sollen mindestens 70 Prozent auf die etablierten Immobilienmärkte Japans, Südkoreas, Hongkongs und Singapurs entfallen. Bislang hat der Fonds vier Objekte in Japan und eines in Singapur erworben. In einem nächsten Schritt können auch Investitionen in kleinere Immobilienmärkte beziehungsweise Emerging Markets erfolgen, zum Beispiel in Taiwan und China.

"Die Zyklen der europäischen und der asiatischen Immobilienmärkte korrelieren nur relativ gering miteinander. Die Kombination von diesen beiden Regionen im EurAsia eignet sich daher in besonderer Weise, um Risiken auf Portfolioebene zu verringern und dadurch eine stabilere Performance des Gesamtportfolios zu erzielen“, sagt Hübner. Der Fonds und sein Asienfokus profitieren zudem von der Novellierung des Investmentgesetzes. „In Asien sind Direktinvestments nur selten realisierbar. Durch die Novellierung sind beispielsweise mehrstöckige Investmentstrukturen möglich, was unsere Wettbewerbsfähigkeit in vielen Märkten deutlich erhöht", erklärt Klug.