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SPD: Wohnraummangel in Düsseldorf

Die Düsseldorfer SPD hatte unter dem Motto „Tapetenwechsel in der Wohnungspolitik“ zur Diskussionsrunde in die Jazz-Schmiede im Stadtteil Bilk eingeladen. Anlass war die Kritik an der städtischen Wohnungsgesellschaft. Nach Angaben des örtlichen SPD-Parteichefs Andreas Rimkus fehlen in der Stadt bis 2020 insgesamt 28.000 Wohneinheiten. Deswegen seien mehr Anstrengungen der öffentlichen Hand nötig, um bezahlbaren Wohnraum zu errichten.

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Der Leiter des Düsseldorfer Wohnungsamtes, Thomas Nowatius, wies darauf hin, dass die Stadt derzeit bereits mehrere Wohnquartiere entwickle, um dem Mangel entgegenzutreten. Zu den Baugebieten gehören die Gartenstadt in Mörsenbroich, aber auch Gerresheim sowie das Schlesische Viertel in Lierenfeld. Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer in Nordrhein-Westfalen, sieht die Situation noch kritischer als Rimkus. Bei stetig steigenden Mieten hätten die Menschen gleichzeitig mit einem sinkenden Rentenniveau zu kämpfen. Zudem hätten bereits 40 Prozent der Bevölkerung einen Wohnberechtigungsschein. Die Lösung könne nur in neuen, bezahlbaren und altengerechten Wohnungen liegen, so Miksch. Selbst die CDU ist nicht begeistert, dass Investoren aus Renditegründen immer häufiger im Premium-Segment bauen.