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SPD will Stuttgarter Flughafen-Fernbahnhof oberirdisch belassen

Im Rahmen der Planungen für Stuttgart 21 macht sich nach den Grünen nun auch die SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag Gedanken über die Lage des künftigen Flughafen-Fernbahnhofs auf den Fildern. Am Donnerstag schlug Fraktionschef Claus Schmiedel vor, den Bahnhof für den Fernverkehr direkt neben dem S-Bahnhof zu bauen und nicht, wie bisher vorgesehen, 250 Meter davon entfernt und in 26 Meter Tiefe. Auf diese Lösung hatte sich die Bahn festgelegt, nachdem 17 verschiedene Planvarianten durchgespielt worden waren.

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In einem gemeinsamen Bahnhof für S-Bahn und ICEs wäre aber das Umsteigen für die Flughafen-Passagiere und Messebesucher wesentlich effizienter und weniger zeitaufwändig, so Schmiedel. Die Umsteigequalität würde sich somit deutlich verbessern. Zudem wäre diese Lösung nach Ansicht der SPD auch mit weniger Kosten verbunden. Ein zweiter Punkt der nun vorgeschlagenen SPD-Variante bezieht sich auf die eigentliche Trassenführung, also die Gestaltung der Verbindung zwischen dem Flughafen und der Rohrer Kurve. Die Bahn will für diesen Teilabschnitt auf den Fildern die vorhandene S-Bahn-Strecke nutzen, die SPD möchte aber eine eigene Trasse entlang der Autobahn bauen, auf der die Regional- und Schnellzüge verkehren sollen. Die SPD wünscht sich nun, dass die Deutsche Bahn die Vorschläge zumindest wohlwollend prüft. Laut dem Vizepräsidenten des Stuttgarter Landtags, Wolfgang Drexler (SPD), habe die Bahn eine Prüfung bereits zugesichert.