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Spaniens größter Immobilienkonzern ist pleite

Gute fünf Milliarden Euro machen die Schulden von Martinsa-Fades aus, die die gesamte Wirtschaft Spaniens in einen tiefen Abgrund mit zu reißen drohen.

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Spanien verzeichnet mit diesem Zusammenbruch eine traurige Premiere in seiner Wirtschaftsgeschichte. Noch nie zuvor gab es eine dermaßen große Unternehmenspleite in Spanien. Die Madrider Börse reagierte darauf prompt und fiel um 4%.

Martinsa-Fades hatte bis zuletzt versucht, erneut einen Kredit über 150 Millionen Euro aufzutreiben. Das staatliche Kreditinstitut ICO lehnte jedoch ebenso ab wie die Banken. Die Aktien des ehemaligen Immobilienriesen fielen um 25% und wurden daraufhin vom Handel ausgeschlossen.

Im Sog der Megapleite rechnen Experten mit einer Welle von Konkursen kleinerer Unternehmen und sprechen unverblümt von einer spanischen Immobilienkatastrophe.

In den letzten Jahren herrschte in Spanien ein reger Bauboom und es wurde mehr gebaut als in vielen anderen europäischen Ländern. Zurzeit stehen hunderttausende Immobilien leer und auch Martinsa-Fades sitzt auf guten 170.000 Wohnungen und 28 Millionen m² Baugrund, die nicht mehr an den Mann zu bringen sind.