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Skyper rechnet mit Minol

Der komplett verglaste Büroturm Skyper mit 38 Stockwerken und 153 Metern Höhe ist das neue Highlight der Mainmetropole. Er ist das weithin sichtbare Herzstück eines dreiteiligen Gebäudekomplexes, zu dem noch ein Wohn- und Geschäftshaus sowie eine historische Villa gehören. Doch nicht nur in Sachen Architektur, sondern auch beim Energiekonzept setzt der Skyper neue Maßstäbe – zum Beispiel durch die Nutzung von Geothermie. Bei der Erfassung und Abrechnung des Energieverbrauchs vertrauen der Bauherr Deka Bank und der Property Manager PATRIZIA Immobilienmanagement GmbH auf die Produkte und Dienstleistungen der Minol Messtechnik W. Lehmann GmbH & Co. KG. Die Unternehmensgruppe ist auf die verbrauchsabhängige Abrechnung von Heiz-, Warm- und Kaltwasserkosten spezialisiert – beim Skyper eine echte Herausforderung.

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Büroflächen, Privatwohnungen, Einzelhandel – eine sehr heterogene Nutzung auf mehr als 50.000 m2 Fläche charakterisiert den Skyper und seine beiden Nebengebäude. Nicht nur die differenzierte Nutzerstruktur, auch die unterschiedlichen Energiequellen zur Beheizung und Kühlung des Gebäudekomplexes stellen hohe Ansprüche an das Mess- und Abrechnungssystem: Der Skyper steht auf 47 in der Erde verankerten Gründungspfählen, die gleichzeitig als Energielieferanten dienen. So kann die Energie der Erde das Gebäude im Sommer kühlen und im Winter erwärmen. Spitzenlasten werden durch Fernwärme oder durch eine Kältemaschine mit Eisspeichern abgedeckt. Mit dem Produkt GewerbePLUS gelang es Minol, alle Anforderungen in ein durchdachtes Gesamtkonzept für die Energieabrechnung zu integrieren. Ziel von GewerbePLUS ist es, durch frühzeitige Planung die technisch und betriebswirtschaftlich beste Lösung für die Verbrauchsmessung und Energiekostenabrechnung zu entwickeln und umzusetzen.

Energiemanagement beginnt also nicht erst nach der Abrechnung, sondern bereits vor dem Einbau der Messgeräte. Optimal ist die Integration des Messkonzepts bereits während der Planungsphase. Die Minol-Experten wählten für den Gebäudekomplex zunächst geeignete Messgerätetypen aus, um den unterschiedlichen Nutzungsverhältnissen im wahrsten Sinne des Wortes Rechnung zu tragen. Diese Analyse führte dazu, dass im Vergleich zur Ausschreibung die Dimensionierung vieler Zähler und damit auch die Zählermiete reduziert werden konnte. Für jeden Bereich – Wärme, Kälte, Kaltwasser und Allgemeinstrom – entwickelte Minol ein rechtssicheres Abrechnungsschema.

Mehr als 500 Zähler für Wasser, Kälte und Wärme von Minol und Zenner sichern im Skyper heute die verbrauchsgenaue Abrechnung der Heiz-, Warm- und Kaltwasserkosten. Für die einzelnen Nutzergruppen ist klar ersichtlich, wie die Abrechnung zustande kommt. Jeder bezahlt die Kosten, die er selbst verursacht. Für die Übertragung der Daten von den Energiemessgeräten an die zentrale Abrechnungsstelle, die so genannte Fernübertragung, hatten die Planer des Skyper eine Kombination aus Funksystem und M-Bus- Technik vorgesehen. Aufgrund der Analysen der Minol-Experten wurde die Fernübertragung vereinheitlicht und auf M-Bus umgestellt. Das brachte Kosteneinsparungen. Die Fernübertragung ermöglicht nicht nur eine komfortable und sichere Abrechnung des Energieverbrauchs, sondern auch ein kontinuierliches Energiemonitoring. So kann Minol in Zusammenarbeit mit den Facility Managern des Skypers die Energieversorgung zukünftig optimieren.