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Sittenwidrige Maklerprovision

Verlangt ein Immobilienmakler eine Erfolgsprovision von 12 % des Kaufpreises und zusätzlich noch ein erfolgsunabhängiges Honorar, kann der Maklervertrag sittenwidrig und damit nichtig sein, entschied das OLG Frankfurt. Das Gericht stützte seine Entscheidung auf die BGH-Rechtsprechung, wonach Provisionen zwischen 3 % und 5 % als marktüblich zu beurteilen seien. Da die vereinbarte Provision diese Werte im entschiedenen Fall um ein Mehrfaches überstieg, liege ein auffälliges Missverhältnis vor. Das Gericht vermutete darüber hinaus eine verwerfliche Gesinnung des Maklers, da dessen Kunde in Grundstücksgeschäften offensichtlich gänzlich unerfahren war.

Kommentar
Es ist ständige BGH-Rechtsprechung (BGH NJW 1994, 1457 und NJW 2...

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