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Sinn Leffers folgt Hertie in die Pleite

Der Textilhändler Sinn Leffers steht vor der Insolvenz. Wie der Aufsichtsrat heute Nacht in einer Krisensitzung entschieden hat, will das Modeunternehmen morgen Insolvenz anmelden. Damit geht nach Wehmeyer und Hertie die dritte ehemalige Karstadt-Tochter pleite.

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Das deutsche Traditionsunternehmen umfasst 47 Häuser mit insgesamt 4.100 Mitarbeitern. Mit dem Gang in die Insolvenz erhofft sich die Geschäftsleitung u.a. die Preise für die Mietverträge der Einzelhandelsimmobilien, die neben den Personalkosten immens die Marge drücken, neu aushandeln zu können und damit das Unternehmen über Wasser halten zu können bis ein Sanierungsplan greift. Die Miete beträgt ca. 30 Prozent des Umsatzes.

Eigentümer von Sinn Leffers ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen-Industrie Holding (DIH) in Frankfurt, des US-Beteiligungsfonds HMD Partners und dem britischen Immobilieninvestor Curzon Global mit Sitz in Luxemburg.