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Sieben Teams versprechen "Lösung aus Guss"

44 Seiten stark ist die Auslobung, die die Grundlage für den
Ideen- und Realisierungswettbewerb Würzburg Arcaden / Hauptbahnhof / Bahnhofsvorplatz bildet. Alle Vorgaben und Erwartungen werden hier im Detail darlegt.

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Sieben von 62 internationalen Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsplanern sind noch im Rennen. Wie berichtet, wurden die Teams im Rahmen eines EU-weiten offenen Bewerbungsverfahrens ausgewählt. Vor ihnen liegt eine wahre Herkulesaufgabe: die Planung des gesamten Bahnhofareals. Eine Jahrhundertherausforderung.

Die Auslober des Wettbewerbs – Stadt Würzburg, Die Bahn und mfi AG – suchen "die bestmöglichen städtebaulichen und architektonischen Konzepte" und eine Lösung "aus einem Guss" – gestalterisch wie funktional.

In den Wettbewerbsteilen 1 und 2 (den "Realisierungsteilen") geht es im Wesentlichen um das Einkaufszentrum Würzburg Arcaden (Bild 1, l.) und die Neugestaltung des Hauptbahnhofs mit Empfangsgebäude.

Teil 3 ist ein Ideenwettbewerb für den neuen, behindertengerechten Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB, Bild 2, l.), eine optimierte Verkehrsinfrastruktur und die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes.
Aus dem Stückwerk wird ein richtiger Park

Dabei spielt der Ringpark eine herausragende Rolle, denn der "Sündenfall" aus den fünfziger Jahren, als weite Teile für den ZOB geopfert wurden, wird nun "repariert". Durch die Verlegung des ZOB bietet sich die einmalige Chance, den Ringpark zu renaturieren.

Derzeit sind im Bereich des ZOB – in der Summe der verstreuten Einzelflächen – ca. 2.800 m² mit Grün belegt. Stückwerk, kein Park.

Nach den Planungsvorgaben entstehen ca. 5.600 m² zusammenhängende Grünflächen, die als Bestandteil der Gesamtanlage renaturiert und im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt werden.

Alle Wettbewerbsteile sollen zeitgleich im Rahmen der Gesamtmaßnahme realisiert werden, so dass die "schöne prächtige Stadt" (Mozart auf der Durchreise 1790) endlich ein großzügiges, einladendes Entree erhält.

Diese sieben Arbeitsgemeinschaften sind noch im Rennen:

• Allmann Sattler Wappner, Architekten GmbH, München /
TOPOTEK 1, Berlin
• Auer + Weber + Architekten, Stuttgart / WES & Partner, Hamburg

• Dömges Architekten, Regensburg / Werkgemeinschaft Freiraum, Nürnberg

• Joseph Doyle Architects Ltd., Dublin (Irland) mit Architekturbüro Prof. Gerhard Hemmerlein, Würzburg / Murray & Associates Landscape Architects, Dublin (Irland)

• Architekten Gössler mit BJA, Berlin / Häfner Jeminez Büro für Landschaftsarchitektur, Berlin

• KJS + Architekten, Erlangen / Landschaftsarchitekten Lorenz + Penkwitt, Nürnberg

• RKW Architektur + Städtebau, Düsseldorf / Rheims + Partner Landschaftsarchitekten und Ingenieure, Krefeld

Fotos: mfi