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Sicheres Serumwerk mit Blick auf die Frauenkirche

Der Ausbau einer Produktionsstätte für Grippeimpfstoffe erfordert höchste Präzision und technische Expertise, um den hohen Sicherheitsanforderungen an den Produktschutz und den Umgebungsschutz – also Mitarbeiter und Nachbarschaft – zu genügen. Das Sächsische Serumwerk Dresden, Tochter des europaweit größten Pharmakonzerns GlaxoSmithKline (GSK), hat nun an die Suez-Tochter Axima einen der größten Aufträge der Firmengeschichte im Wert von rund 21 Millionen Euro vergeben. Axima übernimmt den technischen Ausbau der Werkserweiterung am Standort Dresden. Dabei koordiniert Axima die technischen Gewerke und Abläufe beim Ausbau des Serumwerks, implementiert die Lüftungsanlagen einschließlich der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und liefert alle Schwarzmedien inklusive Druckluft, Dampf, Kälte, Heizung, Sanitär und Sprinkler. Die Suez-Tochter Axima GmbH mit Hauptsitz in Köln ist ein Spezialist für gebäudetechnischen Anlagenbau, Gebäude- und Energie-Management und hat sich erst kürzlich mit Prestige-Projekten wie der technischen Leitung des Berliner Hauptbahnhofs und dem Bau des Kölner Kulturzentrums hervorgetan. Die Projektleitung für das Sächsische Serumwerk von GSK erfolgt über die Dresdner und Stuttgarter Niederlassungen von Axima. Der Abschluss des Werksausbaus soll Anfang 2007 erfolgen.

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Für Axima ist der Auftrag von GSK nicht nur ein wichtiges Prestige-Projekt, sondern auch eine Herausforderung an die Experten-Teams in Dresden und Stuttgart. Da es sich um eine pharmazeutische Produktionsstätte für Impfstoffe handelt, ist eine hohe Komplexität der Anlagen gegeben, in Kombination mit höchsten Sicherheitsanforderungen, um die Produktion sowie Mitarbeiter und Nachbarschaft zu schützen. Die Installationsdichte innerhalb der Gebäude ist extrem hoch und Axima muss die Planung vor Ort mit allen beteiligten Gewerken wie Elektro, Reinmedien, Rohbau- und Ausbau sowie Prozessequipment im Detail abstimmen. Auch der logistische Aufwand ist ungewöhnlich hoch, da die Baustelle inmitten der Innenstadt liegt – in ca. 500m Entfernung zur Frauenkirche. Damit ist auch kein Platz für Materiallagerungen vorhanden; die Anlieferung von Material gestaltet sich recht aufwändig und ist zeitlich nur sehr begrenzt möglich. Da zudem keine Aufzüge vorhanden sind, ist nur eine mobile Krannutzung möglich.