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SEE Real Estate erzielt 2010 Gewinn

Laut aktueller Geschäftszahlen der SEE Real Estate AG hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresüberschuss in Höhe von 325.000 Euro erzielt, nachdem das Geschäftsjahr 2009 noch mit einem Verlust von 2.316 Millionen Euro abgeschlossen hatte. Die Konsolidierung der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2010 mit der vollständigen Abwicklung des Vertrags zum Verkauf des Timisoara Airport Park (TAP) abgeschlossen worden, nachdem der vereinbarte Kaufpreis in Höhe von 2,1 Mio. Euro der Gesellschaft in voller Höhe zugeflossen ist.

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Die Eigenkapitalquote der Bilanzsumme liegt laut SEE Real Estate AG derzeit bei 96,2 Prozent (Vorjahr 90,23 Prozent). In konkreten Zahlen liegt das Eigenkapital per 31.12.2010 bei 4.488 Millionen Euro und bei etwa 3,65 Euro pro Aktie. Das sich durch die Auswirkungen der im Geschäftsjahr 2010 realisierten Maßnahmen zur Auszahlung eines Eigenkapitalanteils von 3,00 Euro pro Aktie sowie durch den Rückkauf von 134.700 eigenen Aktien mit anschließendem Einzug ergebende Bilanzergebnis von 77.000 Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachdem die Aktionäre der Gesellschaft bereits im vergangenen Geschäftsjahr an der positiven Entwicklung der SEE Real Estate AG in Form der Rückzahlung eines Eigenkapitalanteils von drei Euro pro Aktie teilnehmen konnten, haben Aufsichtsrat und Vorstand der SEE Real Estate AG beschlossen, den Aktionären der Gesellschaft den Rückerhalt des Gesellschaftsvermögens (der Eigenkapitalanteil der Gesellschaft pro Aktie liegt derzeit mehr als 10 Prozent über dem aktuellen Börsenkurs) zu ermöglichen. Dazu soll der für den achten April 2011 vorgesehenen ordentlichen Hauptversammlung die Liquidation der Gesellschaft vorgeschlagen werden. Aufsichtsrat und Vorstand sind übereinstimmend der Ansicht, dass mit diesem Schritt alle Aktionäre gleichermaßen an der erfreulichen Entwicklung der Gesellschaft seit dem Jahr 2009 teilhaben.

Die Auswirkungen der weltweiten Immobilien- und Wirtschaftskrise haben laut SEE Real Estate AG die hohe Anfälligkeit der südosteuropäischen Immobilienmärkte gezeigt. Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft sehen nach dem erfolgreichen Verkauf des Timisoara Airport Park, der das einzige Immobilienasset der Gesellschaft in dieser Region darstellte, in der Rückzahlung des Vermögens der Gesellschaft an deren Aktionäre die am besten geeignete Möglichkeit zur Verwendung des Gesellschaftsvermögens im Sinne der Aktionäre. Das gilt zumal deshalb, weil der aus heutiger Sicht zu erwartende Liquidationserlös deutlich über dem aktuellen Aktienkurs der Gesellschaft liegen dürfte.