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SEB Asset Management mit Asienfonds am Start

Der „SEB Asian Property Fund SICAV-FIS“ (LU0304382566) investiert zu 100 Prozent in Fernost. Grundstein für den neuen Asienfonds bildet der in einem 50/50 Joint Venture mit Pacific Star für umgerechnet rund 59,3 Mio. Euro (SEB Anteil) erworbene Büro-Tower in Shanghai (Bild l.). Das Zielinvestitionsvolumen des Fonds beträgt ca. 750 Mio. Euro bei einer Fremdkapitalquote von maximal 60 Prozent. Insgesamt ist ein Eigenkapitalvolumen von 300 bis 350 Mio. Euro vorgesehen. Der Fonds sei nach eigenen Angaben bereits nahezu vollständig platziert.

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Der SEB Asian Property Fund SICAV-FIS verfolgt eine “Core-Plus” Strategie im niedrigeren bis mittleren Bereich des Risikospektrums, wobei die zu erwerbenden Immobilien das Spektrum von Core bis Value-Add aufweisen werden. SEB prognostiziert eine Eigenkapitalrendite (IRR) von ca. neun Prozent p.a.

In den nächsten 36 Monaten ist beabsichtigt, ein breit gestreutes Portfolio mit Büro, Einzelhandel, Logistik sowie Wohnungen, vorwiegend in den Märkten China, Japan, Korea und Singapur, aufzubauen. Um bestmöglich von der hohen Wachstumsdynamik der Region zu profitieren, sollen neben Core- und Core-Plus- Bestandsobjekten auch Projektentwicklungen bis zu 40 Prozent des Fondsvolumens erworben werden.

Zur Zielgruppe gehören institutionelle Investoren wie Versicherungen und Pensionskassen. Diese Investoren schätzen die Eignung für die Anlage im Sicherungsvermögen sowie die Anrechenbarkeit auf die Immobilienquote. Daneben können auch professionelle - im Sinne des Luxemburger Spezialfondsgesetzes qualifizierte - Investoren wie u.a. Family Offices investieren. Die Mindestanlage je Anleger beträgt 5 Mio. Euro.

Der neue Immobilien-Spezialfonds wird in der Rechtsform einer Luxem-burger SICAV geführt. Das im Februar 2007 neu erlassene Luxemburger Spezialfondsgesetz ermöglicht im Gegensatz zu deutschen Spezialfonds mehr Spielraum bezüglich der Auswahl von Immobilien sowie der Erwerbs- und Finanzierungsformen. Der Erwerb von Immobilien über mehrstöckige Holding-Strukturen sowie 60 Prozent Fremdkapitalaufnahme stellen nach Aussage der SEB Immobilienmanager zwei wesentliche Kriterien für die effiziente Strukturierung des Portfolios dar. „Genauso wie die Mehrstufigkeit der Akquisitionsstruktur internationaler Standard ist und in Asien zum Alltag gehört, ist auch oft die Fremdkapitalquote für den Ankauf geeigneter Investments entscheidend“, erläutert Choy-Soon Chua, Geschäftsführer der SEB Immobiliengesellschaft und Experte für Asien-Investments.

Ausbau: Neuer Immobilienfonds „Made in Germany“
Einen deutlichen Nachfrageschub nach indirekten Immobilienanlagen erwartet die SEB vor allem bei Pensionskassen und Versicherungsun-ternehmen, die bisher unterdurchschnittlich in Immobilien investiert sind und ihre Portfolios unter Rendite-Risiko-Gesichtspunkten systematisch mit indirekten Immobilienanlagen optimieren wollen. „Es ist daher un-schwer vorherzusagen, dass wir Verlagerungen in traditionellen Portfolien sehen werden - auch oder gerade weil die Assetklasse Immobilien im Kontext der Risikodiversifikation und des Asset Liability Management stetig an Bedeutung gewinnt“, so Barbara Knoflach, Vorstandsvorsitzende der SEB Asset Management AG.

Dieses Marktpotential will die SEB mit weiteren innovativen Immobilien-Kapitalmarktprodukten nutzen und sich ihre starke Position als Immobilienmanager auch bei institutionellen Kunden langfristig sichern. Noch in diesem Jahr wird sie unter anderem einen weiteren Immobilienfonds mit der Zielrichtung „deutsche Immobilien mit Value-Add Profil“ für ausländi-sche Pensionskassen auflegen.