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Schwerin: PPP-Projekt Lambrechtsgrund genehmigt

PPP (Public Private Partnership) – hinter diesem Kürzel steht eine öffentlich-private Partnerschaft , die mit Hilfe von privatem Kapital- und Fachwissen staatliche Aufgaben erfüllt. Schwerin kann über dieses Modell den kommunalen Sport- und Veranstaltungsort Lambrechtgrund attraktiv gestalten und für die Zukunft fit machen. Das Innenministerium genehmigte am Montag (21. April 2008) das Vertragswerk der Landeshauptstadt mit dem Unternehmen Lambrechtsgrund Betriebsgesellschaft mbH.

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Damit geht Schwerin beim Thema PPP einen ganz neuen Weg, da die Stadt "neben den Risiken in den Bereichen Planung, Bau und Betrieb auch Nutzungs- und Auslastungsrisiken auf den privaten Partner überträgt", sagt Oberbürgermeister Norbert Claussen. Zugleich zeigt er sich erleichtert und zufrieden, dass dieses für Schwerin und die Region Westmecklenburg wichtige Projekt alle Hürden genommen hat. "Zusammen mit der Stadtvertretung, der Projektgruppe und den Sportvereinen wurde das Projekt intensiv vorbereitet und begleitet. Insbesondere in der Phase der Genehmigung durch das Innenministerium muüssten wir dann noch finanzielle und liegenschaftliche Fragen klären. Das Engagement und die Ausdauer in der Sache haben sich gelohnt. Alle Beteiligten können darauf stolz sein."

Bereits zum 1. Mai 2008 übernimmt das private Unternehmen den Lambrechtsgrund, der weiter im kommunalen Eigentum bleibt. Die bisher kommunalen Mitarbeiter des Lambrechtsgrundes und des Sportinternates wechseln zu den neuen Betreibern. In den kommenden Wochen werden die Planungen verfeinert und die Baugenehmigungen eingeholt. Im Sommer beginnen die Arbeiten sichtbar.

Insgesamt sollen am Lambrechtsgrund in den kommenden Jahren 22 Millionen Euro investiert werden. Davon trägt die Stadt Schwerin 9 Millionen Euro, 3 Millionen Euro schießt das Land
M-V als Förderung zu. Über Kredite sollen 10 Millionen Euro finanziert werden. Die Projektgesellschaft erhält von der Landeshauptstadt einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 1,6 Millionen Euro für den Betrieb des Veranstaltungszentrums und für den nötigen Kapitaldienst.