Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Schweiz zeigt sich stabil

Der Immobiliendienstleister CB Richard Ellis erwartet für die zwei wichtig- sten Schweizer Immobilienmärkte in Zürich und Genf eine stabile Entwick- lung. Dennoch unterscheiden sich die beiden Immobilienmärkte deutlich. Während der Markt in Zürich eine weiter steigende Leerstandsrate zu verzeichnen hat – diese liegt nun durchschnittlich bei 6,23% – sank diese in Genf unter die Marke von 2%.

.

Der zurzeit bestimmende Trend auf dem Züricher Immobilienmarkt ist die Officeoptimierung. Viele Dienstleister aus der Züricher Innenstadt legen ihre Backoffice-Funktionen in Neubauten zusammen, die in den vergangenen Jahren am Züricher Stadtrand entstandenen sind. Die Folge sind laut CB Richard Ellis Leerstände in Zweitlagen. Neubauten werden in Zürich nur bei erheblichem Vorvermietungsstand realisiert.

In Genf existiert ein ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Die Leerstandsrate fiel unter zwei Prozent, größeren Flächennachfragen kann nur durch die Realisierung von Neubauten begegnet werden.

Die wirtschaftlichen Aussichten in der Schweiz haben sich leicht verbessert. Für 2006 wird mit einen Wirtschaftwachstum von 1,5% gerechnet. Die Binnennachfrage ist im vergangenen Jahr deutlich angestiegen, dies aber auf Basis besonders schwacher Vorgaben aus dem Jahr 2004. Eine besondere Belastung geht aber von der, für Schweizer Verhältnisse, hohen Arbeitslosigkeit aus, hier wird für 2006 mit einer Quote von 3,6% gerechnet. Die Inflation wird durch die hohen Energiepreise bei einem Prozent liegen.

Das Mietpreisniveau hat sich in beiden Städten moderat entwickelt, im vierten Quartal des vergangenen Jahres lagen die Jahresquadratmeter- preise für Primärlagen in Zürich zwischen 780 und 800 Schweizer Franken, das entspricht 494 bzw. 506 Euro, in der Bahnhofsstraße werden 850 Schweizer Franken (538 Euro) bezahlt. Zürichs Durchschnittsmiete liegt bei 320 bis 340 Schweizer Franken pro Quadratmeter und Jahr, was 202 bis 215 Euro entspricht.

In Genf werden für Primärlagen im Zentrum bis zu 900 Franken, 570 Euro gezahlt, hier wird er Markt sehr stark von internationalen Organisationen, die in Verbindung mit den Vereinten Nationen stehen, dominiert.