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Savills: Schwacher Ausblick und Reduzierung des Kontinentaleuropa-Geschäfts

Das britische Immobilien-Beratungsunternehmen Savills hat angekündigt, seine Präsenz in mehreren internationalen Märkten diesen Monat zurückfahren zu wollen. Die allgemeine Ertragssituation bewege sich jedoch im Rahmen der Erwartungen. Als Grund für die Strategieanpassung nannte Savills die Euro-Schulden-Krise und ihre Auswirkungen auf die Immobilienmärkte. Zuletzt hatten die Region Asien-Pazifik und ein gutes Geschäft mit Premium-Lagen in London die schwache Leistung von Kontinentaleuropa aufgefangen. Allerdings sei die Aktivität in London, insbesondere bei den Luxusimmobilien, mittlerweile „weniger heftig“, ließ das Unternehmen in einer Mitteilung verlauten. Savills hofft nun, dass mehrere neue Projekte, die in der Londoner City in den vergangenen Monaten fertig gestellt wurden, ausländische Investoren anlocken und damit dem Londoner Immobilienmarkt neuen Schwung verleihen.

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Savills wird sich bemühen, einen starken Fokus auf den kontinentalen Kernmärkten Frankreich und Deutschland zu behalten; auch kleinere Länder wie Polen und Schweden seien nach wie vor wichtig. Andere Märkte an der europäischen Peripherie würden hingegen von einer Rücknahme der Savills-Aktivitäten betroffen sein, hieß es. Der Immobiliendienstleister betonte, dass ein bedeutender Teil der Unternehmensgewinne in den letzten Wochen des Jahres generiert werde. Das Unternehmen wies darauf hin, dass „es klar ist, dass es größere Probleme in einzelnen Ländern, Regionen und der Weltwirtschaft gibt. Die Immobilienmärkte sind nicht immun gegenüber diesen Herausforderungen.“ Nichtsdestotrotz will Savills die gesteckten Jahresziele erreichen.