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Sanierung des Festspielhaus Bregenz pünktlich abgeschlossen

Nach nur zehn Monaten ist die Sanierung des Festspielhaus Bregenz pünktlich abgeschlossen: Der Präsident der Bregenzer Festspiele, Günter Rhomberg, der Vorarlberger Landeshauptmann Herbert Sausgruber und der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart (Bild v. l.) präsentierten das größte und modernste Veranstaltungszentrum zwischen München und Zürich bei einer Pressekonferenz am Montag. Der Kostenrahmen von 40 Millionen Euro konnte bei der Sanierung sogar unterschritten werden.

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Mehr Komfort für die Besucher, ein modernes Ambiente und verbesserte Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter: Das waren die wesentlichen Ziele der Sanierung des Festspielhaus Bregenz. Diese Ziele seien voll erreicht worden, waren sich Landeshauptmann, Bürgermeister und Festspielpräsident bei der ersten offiziellen Präsentation des Hauses einig.

Das Festspielhaus Bregenz wurde im Zuge der Generalsanierung völlig neu gestaltet: Statt grauen Betons empfängt nun eine helle Glasfassade die Besucher. Im Eingangsbereich sind Garderoben und Ticketcenter sowie das neue Bistro untergebracht, das ganzjährig, auch außerhalb von Veranstaltungen geöffnet ist.

Eine zentrale Treppe führt die Besucher direkt ins großzügige Foyer im ersten Stock, das alle Veranstaltungsräume erschließt. Hier entstanden auch neue Multifunktionsflächen, die beispielsweise sowohl als Künstlergarderoben als auch als Veranstaltungsräume nutzbar sind.

Der Große Saal des Hauses erhielt mit neuen Stühlen und einer Verkleidung aus Akazienholz eine zeitgemäße Optik. Eine fixe Rangtribüne ersetzt das bisherige Gerüst, das bei Bedarf aufgebaut und bestuhlt wurde. Eine leistungsfähige Klimaanlage sorgt auch im Sommer für angenehme Temperaturen. Auch bei Bühnentechnik, Licht- und Tonanlage gab es Verbesserungen. Verlängerte Nachhallzeiten sorgen für eine bessere Akustik.

Zum See hin entstand eine neue Festspiel-Lounge, die überdachte Sitzplätze für Veranstaltungen auf der Seebühne bietet. Seeregie und Beleuchtungseinrichtungen, bisher teilweise in Wellblechcontainern auf dem Dach, wurden nun im Gebäude untergebracht.

Der gesamte Altbestand des Festspielhauses wurde energetisch saniert: Die neue Wärmedämmung reduziert die Wärmeverluste an den Außenmauern des Bühnenturms auf ein Drittel, beim Dach um die Hälfte. Die Klimaanlage ist mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet, die Heizung auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Obwohl das Haus ein gutes Stück größer geworden ist, bleibt der Energieverbrauch konstant.

35 Millionen Euro Baukosten tragen Republik Österreich (40 %), Land Vorarlberg (35 %) und der Bauherr, die Landeshauptstadt Bregenz (25 %). Sie profitiert aber von besonderen Bedarfszuweisungen des Landes für den Bau. Den Rest auf die Bausumme von höchstens 40 Millionen Euro bringen die Bregenzer Festspiele über Fundraising-Maßnahmen auf.