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Sächsische Grundstücksauktionen AG versteigert 134 Immobilien

Auf ihren Herbstauktionen erzielte die Sächsische Grundstücksauktionen AG (SGA) einen Auktionserlös von über 4,5 Millionen Euro. Bei den Auktionen, die vom 27. bis 31. August in Leipzig und Dresden durchgeführt wurden, fanden sich für insgesamt 134 Immobilien neue Eigentümer. An drei Terminen wurden insgesamt 161 Objekte aufgerufen. Bei den Bieterduellen waren jeweils zwischen 200 und 300 Bieter und Gäste anwesend.

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Den höchsten Einzelauktionserlös erzielte das Objekt mit dem höchsten Auktionslimit: Das Verwaltungsgebäude aus den 1970er Jahren in Halle an der Saale war für 495.000 Euro aufgerufen worden und konnte am Ende 570.000 Euro erzielen. Eine ehemalige Domdechanei aus dem 18. Jahrhundert, die in Halberstadt zur Versteigerung stand, konnte ihren Startpreis von 125.000 Euro mehr als verdoppeln. Das Objekt wechselte für 255.000 Euro den Eigentümer.

Auch die Dresdner Objekte waren bei den Herbstauktionen gefragt. Die Eigentumswohnanlage im Stadtteil Pieschen konnte vollständig versteigert werden. Dabei erzielten die Eigentumswohnungen mit Startpreisen zwischen 13.000 und 35.000 Euro am Ende Ergebnisse von 21.000 bis 78.000 Euro. Zur Anlage zählt außerdem ein im Rohbau befindliches Wohn- und Geschäftshaus, das sein Auktionslimit von 130.000 Euro beinahe vervierfachen konnte. Bei 472.000 Euro fiel der Hammer zum dritten Mal. Ein ebenfalls zugehöriger denkmalgeschützter Altbau mit acht Wohnungen brachte es von 30.000 auf 118.000 Euro.

Ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus in Stolpen weckte ebenfalls das Bieterinteresse. Es war für 125.000 Euro in die Auktion gegangen und brachte es schließlich auf 210.000 Euro. Ein denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus in Chemnitz (Startpreis 75.000 Euro) kam für 99.000 Euro unter den Hammer. Ein Einfamilienhaus in Leipzig (Startpreis 25.000 Euro) brachte es auf 68.000 Euro. In der Lutherstadt Wittenberg, im Ortsteil Griebo, wurde zu einem Auktionslimit von 45.000 Euro ein ehemaliges Kinderferienlager mit Erholungsgrundstück aufgerufen. Der neue Eigentümer erhielt den Zuschlag bei 81.000 Euro.

Ein heftiger Bieterwettstreit entbrannte auch um ein denkmalgeschütztes ehemaliges Bahnhofsgebäude mit Gaststätte in Markkleeberg. Das Mindestgebot von 3.000 Euro wurde mit einem Auktionserlös von 31.000 Euro mehr als verzehnfacht. Ein unbebautes Grundstück in Biederitz startete mit einem Auktionslimit von 9.000 Euro in die Auktion und ging für 73.000 Euro an den neuen Eigentümer.