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Mietwohnungsbau

Land Hessen stellt 115 Mio. Euro bereit

Das Land stellt 2015 den Städten und Landkreisen rund 115 Millionen Euro an zinsgünstigen Wohnungsbaudarlehen für den Neubau und die Modernisierung von Mietwohnungen bereit. Ausbezahlt werden die Darlehen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. „Gegenüber den vergangenen Jahren haben sich die bereitgestellten Fördermittel immer weiter erhöht. Das macht deutlich, welch hohen Stellenwert die Wohnraumförderung innerhalb der Landesregierung einnimmt“, so Ministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden.

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Die starke Zunahme ist auf die anhaltend positive Entwicklung der Baukonjunktur und die gestiegene Zahl von Nachverdichtungsmaßnahmen in den Städten zurückzuführen. Mit dem Anlaufen des „Landessonderprogramms Wohnungsbau“ werden in den kommenden Jahren zusätzliche Fördermittel zur Verfügung stehen.

Mit den Fördermitteln 2015 werden rund 1250 Wohnungen neu gebaut oder modernisiert. „Diese Wohnungen stehen zukünftig für die Versorgung von Haushalten zur Verfügung, die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können“, erläuterte Hinz. „Für den Bezug der Wohnungen ist eine Wohnberechtigung erforderlich. Damit wird sichergestellt, dass nur solche Haushalte zum Zuge kommen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind.“

Ein besonderer Schwerpunkt der Mietraumförderung ist der südhessische Ballungsraum. Hier ist nach wie vor der Bedarf nach preiswertem Wohnraum am höchsten. Dies spiegelt sich auch in der Anzahl der Anmeldungen im Mietwohnungs- und Modernisierungsbauprogramm wider. In Nord- und Mittelhessen steht dagegen die Förderung von Maßnahmen im Vordergrund, die der Bewältigung des demographischen Wandels dienen.

Für die Förderung von Wohneigentum durch Neubau oder Erwerb von Gebrauchtimmobilien stellt das Land dieses Jahr wieder 20 Millionen Euro zur Verfügung. „Das Land leistet damit einen bedeutenden Beitrag, um bezahlbaren Wohnraum in Hessen zu sichern. An der Höhe der diesjährigen Förderanträgen ist zudem abzulesen, dass das Interesse an Investitionen in den sozialen Wohnungsbau weiter gestiegen ist“, betonte Hinz.