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Ring frei in Duisburg – Stadtrat bewilligt Ostermann und Höffner

Die beiden Möbelhäuser Ostermann und Höffner können den Konkurrenzkampf in Duisburg eröffnen. Der Stadtrat bewilligte die Pläne für die beiden Möbelgiganten, die in Duisburg jeweils ein Möbelhaus mit einer Verkaufsfläche von 50.000 m² errichten wollen. Das Höffner-Projekt entsteht auf dem Loveparade-Gelände am Güterbahnhof, Ostermann plant in Meiderich[Duisburger Streit um XXL-Möbelhäuser: Ostermann bleibt ganz locker]. Schon im Vorfeld gab es Diskussionen um das Höffner-Projekt, gegen das der Duisburger Einzelhandelsverband und die IHK Bedenken wegen der Gefährdung des bestehenden Handels in der Innenstadt geäußert hatte. Höffner-Chef Kurt Krieger hatte immer wieder betont, dass im Falle einer Ostermann-Ansiedlung mit einer Aufwertung des Geländes am Güterbahnhof von seiner Seite nicht mehr zu rechnen sei [Krieger droht mit Brache auf dem Loveparade-Gelände]. Später hatte er dann aber überarbeitete Pläne vorgestellt und damit sein Engagement bestätigt [Kurt Krieger hat neue Pläne für Duisburger Loveparade-Gelände].

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Kürzlich wurde ein Gutachten veröffentlicht, nach dem die Ansiedlung des Ostermann-Hauses für den innerstädtischen Einzelhandel unbedenklich sei [Ostermann in Duisburg ist innenstadtverträglich]. Nun gehen die Pläne der beiden Möbelgiganten für vier Wochen in die Offenlage. In dieser Zeit haben Anlieger und Verbände die Gelegenheit, Einwände und Bedenken zu äußern, die von der Stadtverwaltung geprüft werden. Sollte es keine großen Einsprüche geben, könnten die Baugenehmigungen bereits im Sommer erteilt werden. Die Stadt sieht – anders als Vertreter des Einzelhandels – die Pläne beider Investoren positiv. SPD-Ratsherr Frank Börner bezeichnete das Höffner-Projekt als „vorbildliche Entwicklung für die Duisburger Innenstadt“.