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RICS: Nachhaltigkeit ist zentrales Thema für Städte

Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) fordert die Europäische Union auf, sich verstärkt dem nachhaltigen Wirtschaften in Städten innerhalb der EU zu verpflichten. In einer Reaktion auf die ‚Leipzig Charter on Sustainable European Cities’, die auf dem gegenwärtig stattfindenden informellen EU-Ministertreffen unterzeichnet worden ist, fordert die RICS ein verstärktes Engagement der EU für ihre Städte.

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Gleichzeitig stellt die RICS fest, dass – obwohl die Problemlage für viele Städte innerhalb der Union ähnlich ist – signifikante kulturelle und praktische Unterschiede zwischen den einzelnen urbanen Zentren bestehen, so dass lokale Problemlösungen wünschenswert sind. Dabei kritisiert der internationale Immobilienberufsverband, dass die EU durch Inkonsistenzen und Trade-Offs in ihrem Regelwerk eine ineffiziente Allokation von Ressourcen verursacht. Aus diesem Grund seien eine bessere Koordination und eine systematische Berücksichtigung der Auswirkungen neuer EU-Regelungen auf urbane Zentren dringend geboten.

Eine zentrale Rolle sollte laut RICS dabei die weitere Begrünung der Städte bekommen, dies wird zu weiterer ökonomischer Prosperität, sozialer Balance und Umweltschutz gleichzeitig führen; entsprechende Bedeutung kommt dem Thema Energieeffizienz zu. Auch hier besteht nach Auffassung der RICS dringender Handlungsbedarf, dem das verabschiedete Papier nur unzureichend nachkommt.