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RICS beobachtet anhaltende Preissteigerungen

Die Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) stellt in ihrem europäischen Wohnungsmarktbericht 2007 trotz steigender Zinsen deutliche Preissteigerungen bei Eigenheimen fest. Als besonders positives Zeichen werten die Immobilienexperten die Abkopplung der europäischen Wohnimmobilienmärkte von denen in Nordamerika , wo die Preise im Jahr 2006 nicht weiter gestiegen sind.

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Starker Preisanstieg in Osteuropa
Die stärksten Preissteigerungern waren in Osteuropa zu beobachten. In Polen nahm der Wert von Wohnimmobilien binnen eines Jahres um mehr als 30 % zu, gefolgt von Bulgarien, Estland, Litauen und Rumänien mit Steigerungen zwischen 15 und 20 %. Generell stellt die RICS allerdings fest, dass sich die Preissteigerungen in Zentral- und Osteuropa an das westeuropäische Niveau annähern, die Märkte ihre Sonderstellung mehr und mehr verlieren.

Auch im übrigen Europa haben sich die Preise für Wohnimmobilien deutlich erhöht. Hierbei führten die nordeuropäischen Staaten mit Wertsteigerungen von über 20 % in Dänemark, gefolgt von Norwegen, Irland, Schweden, Island mit Zuwachsraten zwischen 10 und 20 %. In Großbritannien stiegen die Hauspreise um 10 %, in Frankreich um 7 %, während es in Deutschland noch keine Wertsteigerung gab. Allerdings sieht die RICS Anzeichen dafür, dass der beginnende Aufschwung in Deutschland sich auch auf den Markt für Wohnimmobilien auswirkt.