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Mönchengladbach: Denkmalbereich im Nordpark abgeschlossen

Das letzte verbliebene Grundstück im denkmalgeschützten Teil des Gewerbegebietes Nordpark ist mit der Errichtung des Neubaus für das Technologieunternehmen Ricoh abgeschlossen. Das neue 2.500 m² große zweigeschossige Bürogebäude mit 90 Stellplätzen und einer Tiefgarage wurde jetzt von dem Technologieunternehmen Ricoh mit 180 Mitarbeitern, die bisher in zwei kleineren Niederlassungen in Willich und Mönchengladbach beschäftigt waren, bezogen. „Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes war neben der Verfügbarkeit der neuen modernen Büroflächen, die optimale Autobahnanbindung und der besondere Flair des Dienstleistungs- und Businessparks“, erklärt Uwe Jungk von der CEO Ricoh Deutschland GmbH. Mit der Wahl des Standortes in Mönchengladbach konnten darüber hinaus alle Mitarbeiter der beiden Niederlassungen weiter im Unternehmen beschäftigt werden.

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„Der Nordpark hat inzwischen überregionale Anziehungskraft“, berichtet Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG). „Erst im vergangenen Jahr bin ich auf der Hannover Messe auf die Firma Ricoh zugegangen und habe für den Standort Nordpark geworben“, erklärt Schückhaus weiter. In enger Zusammenarbeit mit der Firma Ricoh wurde der Neubau von Projektentwickler Ralf Maibaum errichtet.

„Auf die Fertigstellung des Gebäudes in diesem Teil des Nordparks sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, meint Maibaum. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurden von ihm die denkmalgeschützten Gebäude saniert. Mit der Fertigstellung des Bürogebäudes für die Firma Ricoh ist seine Arbeit abgeschlossen.

Oberbürgermeister Norbert Bude begrüßt die unternehmerische Entscheidung der Firma, sich an diesem Standort niederzulassen. „Mit der Bebauung des letzten verbliebenen Grundstücks ist die städtebauliche Entwicklung in dem denkmalgeschützten Teil des Gewerbegebietes Nordpark abgeschlossen“, erklärt Bude. Der Nordpark ist ein rund 160 Hektar großes Areal. Nach der Erschließung Anfang des 20. Jahrhunderts wurden auf dem Gelände Gebäude im Jugendstil errichtet in denen sich bis zum Zweiten Weltkrieg eine Zöglingsanstalt befand. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gelände als Flugfeld und wurde nach dem Ende des Krieges von der Britischen Rheinarmee genutzt.

Seit Beginn der 1990er Jahre hat sich das Areal im Nordpark bis heute zur Erfolgsgeschichte entwickelt. Aktuell wird das 160 Hektar große Gebiet entlang der Aachener Straße für den Business-Park II um weitere 240.000 m² erweitert. Markanter Bestandteil des Nordparks ist der Denkmalbereich, ein historisches Gründerzeit-Ensemble aus den Jahren 1904 bis 1909, das Investoren nach dem Wegzug der Militärs in einen Businesspark mit modernen Büroarbeitsplätzen umgewandelt haben. Heute arbeiten rund 700 Menschen vorwiegend aus der IT- und Kreativwirtschaft in den 17 Gebäuden, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in typischer Jugendstilbauweise errichtet wurden. Heute zählt der Nordpark insgesamt bereits rund 2.000 Arbeitsplätze. Mit dem Neubau der Santander Consumer Bank werden es einmal 3.500 Arbeitsplätze sein. Und mit dem Business-Park II hat der Nordpark im Endausbau rund 5.000 Arbeitsplätze.