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Rhein-Main: Mehr preiswerter Wohnraum in den Kernstädten

Im Rhein-Main-Gebiet müssen bis 2020 mehr preiswerte Wohnungen entstehen. Das fordern die Teilnehmer einer von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) veranstalteten Klausur über die Entwicklung des regionalen Wohnungsmarkts bis 2020. Nicht nur in den Vorstädten, sondern auch und gerade in den Zentren der Kernstädte sollten demnach einfache Wohnungen neu gebaut oder Siedlungen aus den 1950er, -60er und -70er Jahren saniert werden. Nur so könne die wachsende Zahl der Menschen mit geringem Einkommen auch in den Kernstädten noch mit günstigem Wohnraum versorgt werden. Ohne Subvention möglich seien Mieten von 5 oder 6 Euro/m², sagte Mathias Müller, IHK-Vizepräsident und Geschäftsführer der Wiesbadener Wohnungsgesellschaft GWW.

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Das Konzept des "intelligenten Schlichtwohnungsbaus" ist eine von zehn Handlungsempfehlungen der Klausurteilnehmer. Dazu zählt auch der Vorschlag, Einkaufszentren auf der sogenannten grünen Wiese durch Wohnbebauung im Umfeld städtebaulich zu integrieren. Außerdem sollten angesichts der Rückkehr der Bevölkerung in die Innenstädte die dortigen Entwicklungspotenziale ausgeschöpft werden, statt Neubaugebiete abseits der Kernstädte auszuweisen.