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Renditen sinken weltweit

Einer Untersuchung von Colliers International zufolge sind in Nordamerika die Renditen für Büroimmobilien in den vergangenen fünf Jahren deutlich gesunken. Angeführt wird dabei die Liste nordamerikanischer Standorte von New York Midtown. Dort gab die Rendite zwischen Juni 2001 und Juni 2006 um 4,30 Prozentpunkte nach. Es folgen San Francisco und Washington mit jeweils 4,00, Toronto mit 2,75, Los Angeles mit 2,70 sowie Dallas mit 1,80 Prozentpunkten Verlust.

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Aber auch außerhalb des nordamerikanischen Kontinents befinden sich die Renditen auf dem Sinkflug. Spitzenreiter ist Moskau. Hier sank die Rendite im zurückliegenden Fünfjahreszeitraum um 9,00 Prozentpunkte. Laut Colliers International liegen noch vor New York die Städte Prag mit einem Minus von 6,40 Prozentpunkten, Istanbul mit 6,00 und Beijing mit 5,75.

Die sinkenden Renditen brachten enorme Wertsteigerungen mit sich, vor allem in den Städten, die also so genannte „Schwellen-“ oder „Wachstumsmärkte“ gelten. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Neben einer geringen Inflationsrate und sinkenden Zinssätzen spielen auch die Erweiterung der Europäischen Union und ganz besonders der Anstieg globaler Investitionen seitens europäischer, nordamerikanischer und australischer Anlagegesellschaften sowie Investoren aus dem arabischen Raum eine große Rolle. Colliers International geht davon aus, dass diese Entwicklung anhalten wird, da Investoren zunehmend außerhalb ihres “Heimatmarktes“ agieren.
Dennoch sind die niedrigsten Renditen weiterhin in den großen Finanzzentren zu finden. Zum Halbjahr 2006 registrierte Colliers International für die Märkte Tokio, Hong Kong und London West End mit 3,80 %, 3,85 % und 4,00 % die niedrigsten Renditen weltweit.