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Rekordergebnisse auf dem globalen Hotelinvestmentmarkt

Der globale Hotelinvestmentmarkt steuert auf ein weiteres Rekordjahr zu. Das Hotelinvestmentvolumen lag im ersten Halbjahr 2006 bei 41 Mrd. USD, entsprechend einem Plus von 33 % gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. Der Durchschnitt der Jahre 2001 bis 2005 (rund 24 Mrd. USD) wurde sogar um 70 % übertroffen. „Es ist einfach auf dem gesamten Immobilienmarkt ein immenses Kapital vorhanden, so auch im Hotelbereich. Fast doppelt so viele (60) und auch größere Portfoliotransaktionen gegenüber dem Vorjahr führten zu dem herausragenden Transaktionsvolumen im ersten Halbjahr. Bis zum Jahresende erwarten wir ein globales Hotelinvestmentvolumen von über 60 Mrd. USD“, so Christoph Härle (Bild l.), Executive Vice President bei Jones Lang LaSalle Hotels. Und weiter: „Unsere Prognose für 2006 lag Anfang des Jahres aufgrund des geringeren Angebots im Markt auf einem ähnlichen Niveau wie 2005. Mittlerweile verfolgen mehr und mehr Hoteleigentümer einen möglichen Verkauf ihrer Immobilie. Das Produktangebot nimmt damit zwar zu, nichtsdestotrotz liegt das Verhältnis Käufer-Verkäufer immer noch in einem ungünstigen Verhältnis von 3:1 – ein nach wie vor limitierender Transaktionsfaktor.“

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Alle Regionen haben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höhere Hotelinvestmentaktivitäten registriert. Das Hotelinvestmentvolumen für die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) lag in den ersten sechs Monaten 2006 um 33 % höher als im Vorjahreszeitraum. Für die zweite Jahreshälfte wird eine noch verstärkte Aktivität erwartet. Grund für die starke Entwicklung ist ein hohes Kapitalaufkommen sowie ein weiter wachsendes Interesse an Hotelimmobilien, gepaart mit derzeit noch günstigen Zinskonditionen sowie die andauernde Unsicherheit auf den Aktienmärkten.
„Die erhöhte Transparenz auf dem Hotelinvestmentmarkt und das professionelle Management haben das Vertrauen in diesen Immobiliensektor wachsen lassen. Nicht zuletzt zeigt sich diese Entwicklung auch in den Anfangsrenditen, die sich seit 2001 abhängig von den unterschiedlichen Regionen um bis zu 200 Basispunkte reduziert haben. Vor allem in Osteuropa sind die Renditen in den vergangenen 15 Monaten deutlich unter Druck geraten und haben teilweise um über 250 Basispunkte nachgelassen“, so Härle.