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Rekord am Hamburger Zinshausmarkt in 2007

Der Hamburger Markt für Mehrfamilienhäuser hat 2007 einen neuen Umsatzrekord verzeichnet. Insgesamt wechselten Anlageimmobilien für rd. 5,3 Milliarden Euro den Eigentümer, darunter auch die klassischen Zinshäuser, nach 4,4 Milliarden Euro im Vorjahr und nach 2,2 Milliarden Euro im Jahr 2005.

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Auch im vergangenen Jahr wurde der Hamburger Zinshausmarkt von ausländischen Investoren beherrscht, wenn auch erstmals mit wieder leicht rückläufiger Tendenz. "Bei den von uns vermittelten Verkäufen waren 2007 rd. 67 % Ausländer beteiligt, während es im Vorjahr noch 82 % waren, so Matthias Baron, geschäftsführender Gesellschafter der Zinshausteam Hamburg GmbH & Co. KG.

Gegen Ende des Jahres waren jedoch die Auswirkungen der US-Hypothekenkrise zu spüren. Da bei vielen insbesondere ausländischen Investoren im Zuge der Krise die Refinanzierungsmöglichkeiten eingeschränkt wurden, blieben bereits einige Transaktionen aus, die unter den vorherigen Bedingungen noch geschlossen worden wären. "Insgesamt können wir eine Konsolidierung und eine Seitwärtsbewegung im Mark verzeichnen", so Baron. "Gegen eine deutliche Abschwächung sprechen aber gerade in Hamburg zwei Faktoren: die gute konjunkturelle Entwicklung der Stadt und die hohe Kapitalkraft vor allem von privaten Investoren, die bereits seit zwei Jahren verstärkt am Markt sind."

Zinshäuser werden in Hamburg weiterhin auf hohes Interesse der Kaptialanleger stoßen, da die gute Konjunktur, die sinkende Arbeitslosigkeit und steigende Löhne einen Mietanstieg fördern werden, der inzwischen nicht nur in den guten und sehr guten Lagen, sondern auch in den schwächeren Hamburger Wohnlagen zu registrieren ist. "Viele Investoren investieren gezielt in schwächeren Lagen, renovieren die Objekte und versuchen höhere Mieten zu erzielen, was auch gelingt", so Baron weiter. "Wir erwarten daher für 2008 auch insgesamt wieder ein starkes Jahr für den Hamburger Zinshausmarkt."