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Redevco stampft Türkei- und Chinageschäft ein

Die Immobiliengesellschaft Redevco stellt ihre Aktivitäten in der Türkei und in China ein. Das Unternehmen setzt damit die Ende 2011 angekündigte Schrumpfungskur fort, die zum Ziel hat, sich aus Entwicklungsprojekten in Schwellenländern zurückzuziehen. Während das Türkei-Geschäft an den US-Finanzinvestor Blackstone geht, sucht Redevco nach Aussage von Robert Lie, dem früheren Leiter des Asiengeschäftes, immer noch nach einem Käufer für das bisher einzige Projekt in China, ein Shoppingcenter in der zentral gelegenen Unterprovinzstadt Wuhan.

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Nach Aussage des Unternehmens habe keiner der beiden Zielmärkte die kritische Masse von mindestens 500 Millionen Euro erlangt, um die internen Vorgaben zu erfüllen. Das Chance-Risiko-Profil in den jeweiligen Märkten habe nicht gepasst, hieß es. In der Türkei war man vor sechs Jahren mit großen Hoffnungen gestartet, die allesamt enttäuscht wurden. Am Ende kam Redevco auf gerade mal drei Einkaufszentren in dem 75-Millionen-Einwohner-Land. Neben einer Mall in Ankara besaß Redevco auch ein Shoppingcenter im ostanatolischen Erzurum sowie in der westlichen Provinzhauptstadt Manisa.

Die Türkei und China sind nicht die ersten Länder, in denen Redevco wegen enttäuschender Geschäftsentwicklung die Reißleine ziehen muss. Zuvor hatten die Niederländer bereits ihr Geschäft in Finnland, Italien, Polen und Schweden eingestampft. Künftig wolle man sich wieder auf Einzelhandelsimmobilien in den west- und zentraleuropäischen Kernmärkten konzentrieren. Noch vorhandene Büro- und Logistikimmobilien sollen dagegen abgestoßen werden.