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RB Arena Leipzig: Fans für Umbau, Klub-Management für Neubau

Gewisse gegenläufige Tendenzen lassen bei Red Bull Leipzig die Fans und die Klubführung erkennen, was die Frage des Spielorts geht. Die Anhänger präferieren das 60jährige Stadion im Stadtzentrum. Sogar eine Initiative mit dem Namen „60 plus“ wirbt und agitiert für die weitere Nutzung der Red Bull Arena, die früher unter dem Namen Zentralstadion mit einem Fassungsvermögen von mehr als 100.000 Zuschauern das größte in Deutschland und zweitgrößte in Europa war.

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Nach mehreren Umbauten fasst das 116 Millionen teure Stadion heute knapp 43.000 Zuschauer. Das ist der Klubführung mittelfristig zu wenig: Sie will die Kapazitäten erweitern und forciert dafür statt eines neuerlichen Umbaus einen kompletten Neubau. Vereinspräsident Oliver Mintzlaff wiederholte gegenüber Sport-Bild sein Haupt-Argument: Das Stadion gehört nicht dem Verein, sondern dem Film-Unternehmer Michael Körmel. Und die Bereitschaft, in fremdes Eigentum zu investieren, sei nun einmal enden wollend.