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Razzia bei der Hypo Real Estate

Die Staatsanwaltschaft München gab bekannt, dass die angeschlagene Hypo Real Estate Bank wegen des Verdachts der Marktmanipulation und der falschen Darstellung nach dem Aktiengesetz von 15 Staatsanwälten sowie 65 Beamten durchsucht worden ist. Auch zwei Beamte der Finanzaufsicht BaFin zog die Staatsanwaltschaft hinzu. Neben den Geschäftsräumen wurden zudem die Häuser einiger ehemaliger Top-Manager mit Verdacht auf Untreue durchsucht.

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Hypo Real Estate Holding AG

Betroffen sind nur Manager, die im Zeitraum zwischen November 2007 und September 2008 im Amt waren sowie der ehemalige Aufsichtsratchef Kurt Viermetz. Während die Ermittler keine Namen nannten, erklärten sie aber, "bereits jetzt umfangreiches Material sichergestellt" zu haben. "Die Datensicherung werde noch Tage, wenn nicht Wochen in Anspruch nehmen", so Oberstaatsanwalt Anton Winkler.

Auslöser für die Untersuchungen ist die Strafanzeige der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz. Diese hatte bei der Staatsanwaltschaft München auf der Basis der oben genannten Vorwürfe Strafanzeige gestellt.

Die Hypo Real Estate bestätigte die Razzia zwar, wollte derzeit aber noch keine Stellung dazu nehmen. Eine vollständige Kooperation mit der Bank sei aber selbstverständlich.