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RAG Montan Immobilien verkauft 20.000 m² Fläche in Gelsenkirchen

Der Verkauf eines 20.000 m² großen Grundstücks auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Consol 3/4/9 ist perfekt. Die Bepro Blech & Profilstahl GmbH & Co. KG aus Gelsenkirchen hat die Fläche von der RAG Montan Immobilien GmbH erworben, um dort eine Stahllagerhalle mit Verwaltungsgebäude zu errichten. Das rund 10.000 m² große Gebäude wird in unmittelbarer Nachbarschaft des jetzigen Firmensitzes voraussichtlich im nächsten Jahr errichtet. Verbunden mit der Betriebserweiterung ist die Schaffung von 10 zusätzlichen Arbeitsplätzen bei der Bepro-Stahl.

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„Der Flächenverkauf an Bepro-Stahl ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Revitalisierung des ehemaligen Zechengeländes und zur Integration der Fläche in den Stadtteil Bismarck. Zudem sehe ich den Kauf auch als Initialimpuls für den Verkauf der letzten Restfläche“, freut sich Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien, über den Verkaufserfolg auf dem Gelände der im Juni 1997 stillgelegten Schachtanlage Consol 3/4/9. Von der Gesamtfläche in Größe von 170.000 Quadratmetern stehen jetzt auf Consol nur noch rund 12.000 Quadratmeter Fläche zur Vermarktung an.

„Der Bau der Stahlhalle mit seiner geplanten speziellen Ästhetik wird sich organisch in die Quartiersbildung des Stadtteils Bismarck einfügen und kein Fremdkörper sein“, ergänzt Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen. „Außerdem freue ich mich für Gelsenkirchen, dass Bepro-Stahl mit dieser Betriebserweiterung nun auf Consol eine sichere Heimat gefunden hat und dort auch weitere Arbeitsplätze schafft.“

Die rund 10.000 m² große Stahllagerhalle wird eine Höhe von 10 Meter und das komplette Dach eine Grünbepflanzung haben. Zudem wird auf rund 1.000 m² Photovoltaik integriert. Die Erschließung soll über die Consolstraße mit überdachter und teilweise verglaster LKW-Einfahrt erfolgen. Dadurch wird eine zusätzliche Lärmbelästigung für die Anwohner ausgeschlossen.

„Bei unserer neuen Stahllagerhalle sind wir auf die besonderen Wünsche der Stadt eingegangen. So haben wir die rote Consol-Klinkerfarbe für das Gebäude übernommen und hier in der Solarstadt Gelsenkirchen Wert auf die Integration der Photovoltaik-Technik gelegt“, sagt Bepro-Stahl-Geschäftsführer Sören Filipczak.

„Trotz Mehrkosten wollten wir uns unbedingt am Standort Gelsenkirchen erweitern. Wir geben der Stahlbranche für die Zukunft gute Chancen und rechnen mit einer weltweit steigenden Stahlverwendung. Stahl hat wieder Wert gewonnen. Und mit der Betriebserweiterung stellt sich Bepro-Stahl auf diese Entwicklung ein.“