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Quartiers- und Citymanager für Rheydt

Die Umsetzung des Innenstadtkonzeptes Rheydt schreitet weiter voran. Die Verwaltung hat jetzt durch die Vergabe mehrerer Aufträge weitere Schritte veranlasst, die das Projekt nach vorne bringen sollen. So wird ab Anfang September ein Quartiersmanager tätig, der für die Realisierung der Sozialprojekte zuständig ist. Mit der bis Ende 2013 befristeten Aufgabe wurde jetzt die AWO beauftragt. Zu den insgesamt 13 sozialen und kulturellen Maßnahmen, die im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt“ von der Verwaltung vorgeschlagen und der Politik beschlossen wurden, gehören unter anderem das Projekt „starke Kerle“, die Ausweitung der Stadtteilbibliothek Rheydt zu einer interkulturellen Familienbibliothek und das Projekt „Bildungsfuchs“, bei dem in Kindertagesstätten, Grundschulen und Hauptschulen Sprachkurse für Eltern mit Migrationshintergrund oder Sprachschwierigkeiten angeboten werden.

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Seinen Sitz wird der zukünftige Quartiersmanager in der Hauptstraße 20 haben. Hier hat der städtische Fachbereich Stadtentwicklung und Planung ein rund 180 m² großes, leerstehendes Ladenlokal für die neue City-Werkstatt angemietet. Die Räume, die noch durch einen in der Hauptstraße vorgelagerten Raumpavillon ergänzt werden, dienen vor allem auch als Anlaufstelle für interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich über den Fortgang des Innenstadtkonzeptes Rheydt informieren möchten.

Neben dem Quartiersmanager wird es ebenso ab Anfang September einen sogenannten Citymanager geben, der sich unter anderem um die städtebaulichen Belange kümmert. Hier geht es unter anderem konkret um Möglichkeiten des Leerstandsmanagements im innerstädtischen Einzelhandel sowie um die Umsetzung von Hof- und Fassadenprogrammen, die zur Verbesserung des Stadtbildes im Rheydter Zentrum beitragen sollen. Mit der Aufgabe des Citymanagers wurde das Kölner Büro für Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen beauftragt. Einen weiteren Auftrag im Zusammenhang mit dem Innenstadtkonzept Rheydt erteilte die Verwaltung an das Büro für Stadtentwicklung und Stadterneuerung Steg in Dortmund. Zentrale Aufgabe ist die detaillierte Dokumentation des Innenstadtkonzeptes unter anderem gegenüber dem Fördergeber. Aus der zu erstellenden Evaluation soll jederzeit ablesbar sein, welche Ziele erreicht wurden und auf welchem Stand sich die jeweiligen Projekte befinden.

Finanziert werden Quartiersmanager, Citymanager sowie Evaluation aus der ersten Anschubfinanzierung von Land, Bund und EU in Höhe von rund sechs Millionen Euro. Weitere Fördergelder werden erwartet. „Mit den beiden Managern haben wir erfahrene Experten vor Ort, die für die Umsetzung der Maßnahmen Sorge tragen und gleichzeitig wichtige Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort sind. Die Anmietung der City-Werkstatt mitten im Quartier ist dabei eine wichtige Voraussetzung, um die Öffentlichkeit einzubinden“, so Technischer Beigeordneter Andreas Wurff. Auch Sozialdezernent Dr. Michael Schmitz freut sich, dass die Umsetzung des Projektes „Soziale Stadt“ nun konkrete Züge annimmt: „Das Quartiersmanagement wird eine zentrale Rolle bei der Koordination der sozialen Projekte einnehmen. Ich freue mich deshalb sehr, dass hier ein lokaler Akteur die Ausschreibung gewonnen hat. Da die Arbeiterwohlfahrt seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des sozialen Netzwerks in der Stadt Mönchengladbach ist, gibt es hier beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aufgabenerfüllung.“
Hinweis an die Redaktionen: In Kürze wird die Verwaltung den neuen Quartiersmanager und Citymanager in der City-Werkstatt vor Ort vorstellen. Eine Einladung geht den Redaktionen rechtzeitig zu.