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Qualität des Wohnens wird zum Standortfaktor

Rund 100 Experten aus Wissenschaft, Architektur, Städteplanung und Kommunen diskutierten am 17. Oktober auf einem Symposium über das „Wohnen in der Stadt der Zukunft“. Schwerpunkt der Veranstaltung der LBS Zukunftswerkstatt: Die Herausforderungen moderner Stadtentwicklung vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung.

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Dazu stellte Stefan Hradil, Prof. an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz fest: „Die Lebensstile der künftigen Generation 55plus sind verschieden, die Lebensläufe eher unstet. Die künftig Älteren tragen Turnschuh oder Krawatte und hören Bach oder Hard Rock.“ Auch nach Meinung von Ullrich Sierau, Stadtbaurat in Dortmund, muss der Individualität der Zielgruppen Rechnung getragen werden. Obwohl die Stadt auch für Familien mit Kindern immer interessanter wird, bleibt „die Zeit- und Raumqualität von Familien eine Herausforderung für die Stadtplanung“, so Prof. Wassilios E. Fthenakis, Freie Universität Bozen. „Für den notwendigen Strukturwandel in der Stadt wird die Qualität des Wohnens zum harten Standortfaktor“, betonte Sierau. Dabei muss der „Wohnraum so gestaltet sein, dass alle die dort wohnen sich ausleben können“, erläutert Prof. Walter Stamm-Teske, von der Bauhaus Universität Weimar. „Die Stadt der Zukunft wird keine neue Stadt sein, sondern eine neu entdeckte.“